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Esr braucht die richtigen Instrumente, die nicht nur die Berater verstehen

18.6.2020 – Nun sollen die Menschen also gezwungen werden, ihre Altersvorsorge auch privat zu gestalten. Sind die Run-offs unserer Branchengrößen also als vertrauensbildende Maßnahme zu betrachten?

Die kleinste Fraktion im Bundestag hat den Run-off bereits als interessantes Geschäftsmodell identifiziert. Wohingegen ich bei meiner Meinung bleibe: Wer seinen Kundenbestand, dem er garantiert hat, seine Altersvorsorge ordentlich zu verwalten, einfach verhökert, um bloß nicht die Dividende zeitweilig kürzen zu müssen, sollte auch vom Markt ausgeschlossen werden.

Private Altersvorsorge ist für die Menschen wichtig. Das wissen wir schon lange. Um sich zu binden, bedarf es aber auch eines Vertrauens zu einem Unternehmen. Wenn die Großen ungestraft aussteigen können, wird es für die Kleineren (und oft sehr viel besser arbeitenden) Unternehmen nicht leichter, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Von höheren Ertragschancen hören wir ständig. Nur über die Risiken möchte wohl niemand sprechen.

Verpflichtende Lösungen können natürlich auch eine Chance zum Entrümpeln sein. Muss ich bei jeder Gesellschaft zwischen 150 Fonds aussuchen können? Sind alle angebotenen Fonds für die Altersvorsorge geeignet? Wir brauchen die richtigen Instrumente, die nicht nur die Berater verstehen.

Rene Birmes

rene.birmes@yahoo.de

zum Leserbrief: „Volle Transparenz”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Runoff
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