Es gibt drei wesentliche Erfolgsfaktoren

10.1.2018 – Als Spezialist für die betriebliche Altersversorgung (bAV) (Münsteraner) mit mehr als 25 Jahren Praxiserfahrung kann ich dieser Botschaft nur widersprechen. Durch eine digitale Verwaltung, die sicher sinnvoll ist, wird zunächst kein Arbeitnehmer in einem KMU motiviert, eine Direktversicherung abzuschließen.

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Es gibt aus meiner Erfahrung heraus drei wesentliche Erfolgsfaktoren für eine überdurchschnittliche Beteiligungsquote der Belegschaft:

  • einen signifikanten Arbeitgeber-Zuschuss, möglichst oberhalb der 15 Prozent nach BRSG,
  • alle wesentlichen Multiplikatoren im Unternehmen müssen das Thema einheitlich und positiv kommunizieren,
  • eine individuelle und persönliche Einzelberatung durch einen qualifizierten Berater.

Unbedingt zu empfehlen ist eine Versorgungsordnung zur Schaffung von Transparenz der bAV-Versorgungslösung sowie zur Risikominimierung des Arbeitgebers. Lediglich bei einer reinen Arbeitgeber-Finanzierung könnte man auf eine individuelle Einzelberatung verzichten.

Auto Enrolment kann ebenfalls bei der Überwindung des Trägheitsmomentes des einzelnen Arbeitnehmers helfen. Nettotarife und Honorarberatung sind sicher sinnvoll. Das funktioniert in der Breite in der Regel aber nur, wenn der Arbeitgeber bei einer Mischfinanzierung das Honorar bezahlt.

Andreas Nordhaus

andreas.nordhaus@lv1871.de

zum Artikel: „Neuer bAV-Verwalter mit großem Ego”.

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Das bringt die neue bAV

Das BRSG schafft neue Impulse für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung. Was Sie über das Solidarpartnermodell und zum Thema steuerliche Förderung wissen müssen, wird in einem Dossier zusammengefasst.

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