Es gibt Auffälligkeiten im Ergebnis

10.5.2017 – Alle wesentlichen Aussagen kann ich mittragen. Dennoch gibt es Auffälligkeiten im Ergebnis. Dazu gehört gewiss die beträchtliche Spannbreite der Zahlenwerte. Auf das wichtige Kriterium Rechnungszins ist hingewiesen.

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Ich möchte Folgendes anmerken: Pflegezusatzgeschäft ist in der privaten Krankenversicherung der Markt der Gegenwart und Zukunft, entsprechend hoch ist der Vertriebsdruck (und in Gesamtbetrachtung bei einer AG oder SE höher als beim VVaG). Daher ist Obacht bei jungen Tarifen geboten.

Aktuare sind weitaus abhängiger als Treuhänder, die erst kürzlich unrühmlich ins Gerede kamen. Leistungsfälle gibt es regelmäßig nicht vor drei Jahren Wartezeit und die erste Beitragsanpassung auch erst nach gewisser Lebenszeit des Tarifs.

Außerdem gibt es noch die Geschäftspolitiken in Form etwa der Annahmerichtlinien (Schärfe der unter Umständen gestellten Fragen zum Gesundheitszustand, Höhe der gegebenenfalls zu verabreichenden Risikozuschläge) und der Art und Weise des Vertriebs (bis hin zu Öffnungsaktionen für Teile des Bestandes ohne Gesundheitsfragen).

Es dürfte in meinen Augen also in vier bis fünf Jahren vom Testergebnis her schon deutlich anders ausfallen. Wer individuell qualitativ hochwertige Beratung möchte, findet sie auch. Für den Laien (!) ist es nicht hinreichend, Tests zu lesen.

Michael Peter

michael.peter@gmx.net

zum Artikel: „So (schlecht) wurden Pflegezusatz-Versicherungen bewertet”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Aktuar · Beitragsanpassung · Gesundheitsreform · Pflegezusatzversicherung · Rechnungszins
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