Erwachsene von morgen sollen dummgehalten werden

2.10.2017 – Könnte es denn nicht sein, dass das eher dürftige Finanzwisssen von der großen Politik so gewollt und geplant ist? Warum wird den Schülern lieber beigebracht, mit welcher Gechwindigkeit ein Ball aus 10 Meter Höhe am Boden ankommt oder welche Reaktion bei der Vermischung von Zucker und Salzsäure entsteht? Warum muss ein Schüler den Satz des Pythagoras kennen?

Alles sicher sehr interessante Sachen, doch im späteren Berufsleben rühren diese sehr wichtigen Alltagsfragen vielleicht gerade noch 5 Prozent der heutigen Schüler an. Dagegen ist Finanzwissen sowohl im beruflichen Alltag als auch im Privatleben nahezu täglich gefragt.

Es ist ganz einfach: Die Erwachsenen von morgen sollen schlichtweg dummgehalten werden, wenn es um Finanzen geht. Und ja bloß kein Pflichtfach Finanzen in die Lehrpläne einführen Die Gefahr ist groß, dass bei entsprechender Ausbildung im Finanzwissen Fehler der Finanz- und Wirtschaftspolitik aufgedeckt werden, die Leute mehr sparen und dann noch mehr Wähler den etablierten Partein den Rücken kehren.

Hauptsache die Schüler lernen, welche Funktionen Whatsapp hergibt und viele andere tolle Dinge, die man mit dem Smartphone machen kann, das vielen Eltern die Haare vom Kopfe frisst. Stattdessen wären sie besser beraten, für ihren Nachwuchs eine Altersvorsorge einzurichten, damit sie später nicht mit nichts da stehen. Aber dieses Geld fehlt dann eben dem Konsum und damit auch dem Fiskus bei der Mehrwertsteuer. Damit schließt sich der Kreis.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „So ist es um die Finanzkompetenz der Bundesbürger bestellt”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Ausbildung · Gewerbeordnung
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