Ein Trend, den branchenweit zu beobachten ist

14.8.2018 – Der massive Rückgang der Kapitalanlagen beruht sicherlich auf Sondereinflüssen und ist zudem im Konzernkontext zu sehen. Dennoch – und das ist interessant – zeigt er einen Trend, den wir branchenweit beobachten. Kapitalerträge sinken deutlich, Zinszusatzreserven in Leben und Kranken stellen eine Zusatzbelastung dar und belasten die Gesamtrendite der Unternehmen massiv.

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Der Rettungsanker liegt im Kompositbestand, der dies kompensieren muss. Zwar scheinen sich die Margen in den letzten Jahren durch höhere Sensibilisierung und Gegensteuern in den kritischen Sparten Kfz, Gebäude, gewerbliche Haftpflicht und – bedingt – Industrie zu verbessern, aber dies wird nicht reichen, um das GAP zu füllen.

Nur eine nachhaltige und umfassende ertragsorientierte Portfoliostrategie wird in der Lage sein, dies zu tun und die Margen in Richtung 85 bis 90 Prozent CR zu verbessern. Die Versicherer sind gefordert.

Dr. Moritz Finkelnburg

finkelnburg@gbs.uni-frankfurt.de

zum Artikel: „Axa Versicherung war 2017 von Sondereinflüssen geprägt”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Haftpflichtversicherung · Kompositversicherung · Zinszusatzreserve
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