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Diese Prognose ist wagemutig

9.10.2018 – Hier ist zumindest ein unabhängiges Institut einmal tätig geworden und hat, im Gegensatz zu den Veröffentlichungen der Portale selbst, einen Mittelwert zur Feststellung der Abweichungen herangezogen.

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Die Portale selbst „manipulieren” ihre Ergebnisse durch Mondersparnisse, indem sie die Differenz zwischen teuerstem und günstigstem Anbieter heranziehen. Wie allerdings hier die auch vom Leserbriefschreiber infrage gestellten 1,3 Milliarden Euro Ersparnis im Markt zustande kommen, ist auch mir ein Rätsel. Es handelt sich zwar nur um eine Prognose, die aber sehr wagemutig ist.

Hier den günstigsten Versicherer heranzuziehen und dann den Restmarkt in diesen jeweiligen Tarif zu steuern, ist wohl mehr als abenteuerlich. Dazu müsste man wissen, welcher Kunde sich in welchem Tarif, bei welchem Versicherer befindet.

Nun kennt man ja auch den Schadenaufwand des Marktes. Würde man die Beiträge um diese 1,3 Milliarden Euro reduzieren, wären die hier beglückten wenigen Versicherer sofort in finanzieller Bedrängnis, wenn sie nur diese Sparte bedienen würden. Die Beiträge reichen einfach nicht mehr aus, um kostendeckend zu agieren. Wie erwähnt, spielt bei diesem Vergleich das Produkt des Versicherers keine Rolle.

In der Kfz-Haftpflicht kann man das weitesgehend ignorieren, sobald eine Kasko abgeschlossen wird, eben nicht mehr. Zum Beispiel: „Was ist eine Neu- oder Kaufwert-Entschädigung wert?” Das fehlt hier nun einmal bei der Ermittlung der einzelnen Vergleichsprämien.

Rainer Weckbacher

rweckbacher@aol.com

zum Leserbrief: „Vorteile der Maklerberatung fallen unter den Tisch”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gewerbeordnung · Haftpflichtversicherung · Steuern
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