Die Risiken sind verkraftbar

22.12.2017 – „Jede Altersvorsorge sollte und muss mit ausreichend Garantien – einschl. Inflationsschutz – ausgestattet sein.” Wirklich jede? Jeder Arbeitnehmer hat doch schon eine garantierte gesetzliche Rente inkl. Dynamisierung. Warum soll also alles, was zusätzlich dazu an Altersvorsorge betrieben wird, auch noch eine Garantie und Inflationsschutz haben?

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Wer schon als Basis genug an garantierter und dynamisierter Altersvorsorge erreicht hat, der kann doch sogar mit seinem Geld spekulieren, Aktien oder Bitcoins kaufen. Hat er Glück, bessert er seine Altersvorsorge damit erheblich auf und darf sich darüber freuen – hat er Pech, liefert es am Ende nur ein kleines Zubrot, auf das er aber ohnehin nicht unbedingt angewiesen ist.

Es gibt also Risiken – aber die sind verkraftbar. Dem stehen indes die Chancen der Zielrente gegenüber. Nur wer ohne eine Mindest-Zielrente überhaupt nicht zurechtkommen mag, muss sich Gedanken machen, ob er ganz oder zusätzlich zu Alternativen wie etwa der Riesterrente greifen sollte.

Wer indes – egal wie – es überhaupt nicht schafft, sich eine ausreichende garantierte dynamische Altersvorsorge aufzubauen, dem bleibt gar nichts anderes übrig, als auf Chancen wie bei der Zielrente zu setzen, und zu hoffen, dass die Risiken nicht eintreten. Oder nach Kostolany: wer gerade genug Geld hat, darf nicht mit Aktien spekulieren, wer mehr als genug, kann spekulieren, wer zu wenig hat, muss mit Aktien spekulieren.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Jede Altersvorsorge sollte mit ausreichend Garantien ausgestattet sein”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · ePa · Private Krankenversicherung · Rente · Riester · Sozialpartnermodell
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