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Die PKV ist nichts für einkommensschwache Leute

30.6.2015 – Wenn ich mir meinen Bestand von nahezu 1.500 privat krankenversicherten Kunden ansehe, ist keiner dabei, der mehr als den Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bezahlt, dies gilt nicht für Familien.

Die Sozialversicherungs-Systeme fahren in den nächsten 15 Jahren ohne jegliche Rücklagen an die Wand. Während die Privaten seit nunmehr 25 Jahren ständig gezwungen werden, ihre Beiträge sauber zu kalkulieren. Sterbetafeln und so weiter kennt die GKV ja nicht. Wir aus der privaten Krankenversicherung (PKV) bezahlen dann beide Systeme durch Steuern.

Die ganze Berichterstattung geht an den Problemen vorbei, in der PKV kann ich mir die Tarife aussuchen – mehr Leistung mehr Beitrag. In der GKV hat der Versicherte ja generell schlechtere Leistungen, die er zusätzlich absichern kann. Wo ist das Problem? Das Problem ist die katastrophale Altersversorgung der Leute, gerade bei den Selbstständigen, die ihre Altersversorgung bis zum Rentenalter schon dreimal „verfrühstückt“ haben und dann wieder in den günstigen Schoß der GKV zurückkehren. Meiner Meinung nach sollte es eine GKV-Pflichtversicherung für Selbstständige geben.

Im Normalfall bezahlt der PKV-versicherte Rentner weniger ein als ein vergleichsweise gut situierter Angestellter in die GKV, der für alle Einnahmen Beiträge bezahlen muss. Die PKV ist nichts für einkommensschwache Leute. Dann kommt dazu, dass die Praxen voll sind mit Leute, die ihre Probleme durch falsche Ernährung, zu wenig Sport und so weiter selbst verschulden. Das Sparpotenzial ist enorm. Der eigentliche Skandal ist, dass wir unsere Gesundheit Ärzten anvertrauen. Wir sollten generell mehr auf uns achten

Gerald Bauer

info@avs-gmbh.com

zum Leserbrief: „Kostenlose Dienstleistung des Versicherungsmaklers”.

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