Die Nettorendite dürfte wohl relativ schlecht abschneiden

1.8.2018 – Der Name „Fourmore“ scheint Programm zu sein. Nur, für wen springt dabei mehr heraus? Bei Kosten in Höhe von [A] vier Prozent pro Einzahlung, [B] 0,8 Prozent jährlich auf den Wert der Zukunftsvorsorge für die Verwaltung des Vertrags sowie [C] aktuell 0,18 Prozent für das Management der Kapitalanlage, dürfte die Nettorendite im Vergleich zu „selbstgestrickten” Kombinationen aus flexiblem Sparen und Vorsorge wohl relativ schlecht abschneiden.

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Werden die Kosten nur auf den Sparanteil bezogen, was natürlich unzutreffend ist, dann sind vier Prozent gegenüber anderen Sparformen meines Erachtens extrem viel. Als Beispiele kommen ETF-Sparpläne von Direktbanken und Risiko-Lebensversicherungen beziehungsweise (fondsgebundene) Rentenversicherungen von Direktversicherern in Betracht.

Wenn schon Onlineabschluss, dann aber bitte kostengünstig. ETF-Sparpläne bieten höchste Flexibilität bei äußerst geringen Kosten. Und der Beitrag für Risiko-Lebensversicherungen ist in der Regel überschaubar und richtet sich eher nach dem tatsächlichen Bedarf.

Die Höhe laufender oder einmaliger Beiträge zu Rentenversicherungen orientiert sich meistens an dem „Spar- beziehungsweise Investitionswillen” und der eigenen Einschätzung hinsichtlich einer (langen) Lebenserwartung. Mit den genannten Bausteinen lässt sich „Fourmore“ in etwa nachahmen, wobei die Gesamtkostenbelastung deutlich niedriger ausfallen dürfte. Schaun mer mal ... wie „Fourmore” ankommt.

Jochem Schültke

jochem.schueltke@gmx.de

zum Artikel: „Allianz Leben streicht feste Beiträge”.

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Direktvertrieb · Lebenserwartung · Lebensversicherung · Rente · Risiko-Lebensversicherung
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