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Die Krise zeigt, auf was man notfalls verzichten kann

11.11.2020 – Die Lösung ist doch ganz einfach: Der Pool behält eine im Sinne der Vorsicht entsprechend hoch kalkulierte Stornoreserve von jedem Vermittler ein. Wie auch immer: Der einzelne Pool-Vermittler kann darauf achten, dass bei einer Pool-Insolvenz seine Bestände mit allen künftigen Provisionsforderungen an ihn übertragen werden und nichts davon etwa in die Insolvenzmasse des Pools fällt.

Diejenigen Pools mit einem stabilen und sicheren Geschäftsmodell werden auch solche Krisen am Ende überleben. Sie stehen dann als nachhaltige Pools für die Aufnahme der Makler samt derer vom insolventen Pool übertragenen Bestände bereit.

Wirklich systemrelevant für unsere Gesamtwirtschaft sind auch nur manche Versicherer. Und für diese ist nicht mal die Gesamtheit der Makler systemrelevant, erst recht nicht Pools. Die Versicherungswirtschaft insgesamt (mit nicht systemrelevanten – verzichtbaren – Ausnahmen) würde auch ganz ohne Pools und sogar ohne Makler ihre volkswirtschaftliche Funktion insgesamt erfüllen können.

Wo letztlich in der Krise weder Kinos noch Theater, Opernhäuser oder Künstler und auch keine Gaststätten, Hotels oder Fitnessstudios systemrelevant sind, wird wohl zur Not auch der Makler zur Disposition stehen können. Wenn Gaststätten dann etwa sagen würden, dass für sie die Bierlieferanten systemrelevant seien, ist dies gesamtwirtschaftlich eben genauso irrelevant, wie die „Systemrelevanz” von Pools für Makler. Die Krise zeigt, auf was man notfalls alles verzichten kann.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Artikel: „Blau direkt fordert einen Rettungsschirm für Pools”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Private Krankenversicherung · Provision · Storno
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11.11.2020 – Stephan Sehl zum Artikel „Blau direkt fordert einen Rettungsschirm für Pools” mehr ...
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