Die angemessene Besteuerung höherer Einkommen bleibt ultima ratio

2.5.2019 – Der Autor verschweigt, dass zeitgleich mit der steuerlichen Belastung von Altersrenten auch eine zunehmende steuerliche Entlastung in der Beitragszeit verbunden war. Das auszublenden, ist kaum fahrlässig, sondern bewusste Verzerrung der Darstellung.

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Es ist sicherlich sinnvoll, über sinnvolle Ausgaben des Staates zu diskutieren und in diesem Zusammenhang auch die Steuerlast kritisch im Auge zu behalten. Pauschale Steuerbefreiungs-Forderungen ohne Erklärung, an welcher Stelle dafür Einschränkungen staatlicher Leistungen oder Ausgaben sinnvoll wären, sind purer Populismus. Der Vorwurf der Narretei trifft den Autor selbst.

Die demografische Entwicklung erzwingt höhere Ausgaben für die Altersversorgung – egal ob staatlich, privat oder betrieblich organisiert. Das wollen viele immer noch nicht zur Kenntnis nehmen und sind nicht einmal bereit, die jetzt schon relativ großzügigen Anreize wahrzunehmen.

Gleichzeitig werden staatliche Förderungen von ebenfalls staatlich geförderten Verbraucherschutz-Organisationen systematisch durch unangemessene Polemik konterkariert, während diese gleichzeitig (siehe Verbraucherzentrale Bremen) ihrer eigenen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und Verbrauchern nicht gerecht werden. Das ist fatal.

Die Lösung kann dennoch nicht darin bestehen, pauschal die Steuerfreiheit aller Rentenbezüge zu fordern. Angemessene Grundversorgung und eine angemessene Besteuerung höherer Einkommen bleiben ultima ratio.

Oliver Ginsberg

o.ginsberg@tetrateam.de

zum Artikel: „Die Narretei der Rentenbesteuerung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersversorgung · Beitragsrückerstattung · Demografie · ePa · Rente · Verbraucherschutz
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