Der Verbraucher ist der Dumme

4.10.2017 – Nur Leute, die verkaufen können, sorgen für Wohlstand im Alter und Sicherheit bei Krankheit oder Berufsunfähigkeit. Was nützen dem Verbraucher Experten, die ihr Fachwissen verkaufen und der Kunde vom Kauf Abstand nimmt, weil er mit Fachwissen zugedonnert wird? Solche Experten sind im Innendienst besser aufgehoben.

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Aber da nimmt man mittlerweile lieber Zeitarbeitskräfte. Die ganzen Regulierungen der Regierung Merkel in den letzten zehn Jahren sind aber genau darauf ausgerichtet, dass der Verbraucher keine Absicherung betreibt. Man möchte die Branche am liebsten vernichten, ohne es zuzugeben. Man möchte, dass der Verbraucher sein verdientes Geld lieber in Konsum investiert, damit der Staat in Form von Steuern etwas davon hat. Man möchte die gesamte Vorsorgebranche mit den Überregulierungen durch die Hintertür abschaffen.

Und was passiert: Die Gesellschaften, vertreten durch ihre wenigen Damen und vielen Herren Vorstände finden das alles noch ganz toll, anstatt der Regierung endlich mal die Stirn zu zeigen. Aber alles abzunicken und sich zurückzulehnen, macht ja an den entsprechenden Gehältern keinen Euro aus, ganz im Gegenteil. Die Millionen sind dadurch leichter verdient.

Und wer ist am Ende der Dumme? Natürlich der Verbraucher, der den Ernst der Lage erst dann erkennt, wenn es zu spät ist.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Zehn Jahre Vermittlerrecht – Was hat es gebracht?”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Peter Schramm - Altersvorsorge und Konsum kann man beides haben. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Regulierung · Steuern · Verkauf
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