WERBUNG

Datenschutz soll nicht dazu dienen, Straftaten zu fördern

6.10.2017 – So wie das Urteil hier beschrieben ist, entspricht es nicht geltendem und zukünftigem Recht. Leider bei Amtsrichtern nicht selten.

WERBUNG

Das Datenschutzrecht beinhaltet das Element der Interessenabwägung. Wenn der Inhaber der Kamera (verantwortliche Stelle) darauf achtet, dass die Aufnahmen nicht öffentlich zugänglich sind und nach kurzer Zeit wieder gelöscht werden, ist dies zulässig. Die Herausgabe einer Sequenz (nicht der Kamera) , um einen Schädiger zu identifizieren, ist im Rahmen der Interessenabwägung zulässig.

Datenschutz soll nicht dazu dienen, Straftaten zu fördern und Schadenersatz zu verhindern. Wichtig ist hierbei, dass der Inhaber der Kamera betroffen ist. Bei einem dritten Betroffenen wird die Abwägung kritischer.

Rainer Stieber

rainer.stieber@mindtrace.de

zum Artikel: „Rechtsstreit wegen Filmaufnahmen aus Auto”.

WERBUNG
Schlagwörter zu diesem Artikel
Datenschutz · Schadenersatz
WERBUNG
Mehr Umsatz durch professionelle Kundenpflege

Ob Kundenzeitung, Homepage oder Newsletter – durch regelmäßige Fachinformationen bieten Sie Ihren Kunden echten Nutzen.
Sie haben keine Zeit dafür? Die Autoren des VersicherungsJournals nehmen Ihnen das Schreiben ab.

Jetzt auch für Ihren Social Media Auftritt.

Eine Leseprobe und mehr Informationen finden Sie hier...

weitere Leserbriefe
6.10.2017 – Ulrich Schilling zum Artikel „Rechtsstreit wegen Filmaufnahmen aus Auto” mehr ...
WERBUNG