Das hat nichts mit einem gierigen Vertrieb zu tun

8.2.2018 – Der Kunde wollte den Berufsunfähigkeits-Schutz der WWK. Auch weil der Zahlbeitrag (netto) sehr günstig war. Die Bedingungen zudem gut und fair.

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Nach der außergewöhnlichen Erhöhung der Prämie will der normale, gesunde Kunde in aller Regel jetzt zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Dies hat nichts mit einem gierigen Vertrieb zu tun (Stichwort längere Stornozeiten). Es wäre ein Beratungsfehler aus Sicht des einzelnen Kunden, wenn er sich solidarisch mit anderen WWK-Kunden zeigen müsste.

Die WWK hat einfach ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Risikoselektion war aus Maklersicht im Vorfeld durchaus marktüblich. Spannender Journalismus sollte die wahren Hintergründe des Biometrie-Versagens der WWK aufdecken. Ein „Das war ja absehbar” ist mir suspekt.

Dass jetzt andere Anbieter vereinfachte Wechseloptionen für WWK-Kunden anbieten, ist aus Vermittler- und Kundensicht positiv zu bewerten. Für nicht mehr gesunde WWK-Kunden sieht es dadurch leider noch bitterer aus. Schuld daran ist einzig und allein die WWK. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. erweist sich als ideenlos und hat keine Rezepte parat.

Philipp Clemens

philipp.clemens@clm.de

zum Artikel: „Das eigentliche Problem hinter der Causa WWK”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Dr. Daniel Sodenkamp - Neuer Anbieter könnte Ähnliches tun. mehr ...

Andreas Vaak - Wer will das Risiko überhaupt noch tragen? mehr ...

Peter Schramm - Man sollte die Aktuare nicht unterschätzen. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Biometrisches Risiko · Storno
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