Das dürfte wohl ganz leicht zu schaffen sein

2.7.2018 – Jede IHK prüft heute schon die Einhaltung der Weiterbildungspflicht durch die von ihr bestellten vereidigten Sachverständigen. Dazu werden diese etwa alle fünf Jahre angeschrieben und reichen dann eine Aufstellung ihrer Weiterbildung mit zugehörigen Nachweisen ein.

Im Schnitt sind bei jeder der 79 deutschen Industrie- und Handelskammern etwa 2.500 Versicherungsvermittler verzeichnet, so dass bei Prüfung alle fünf Jahre jährlich nur etwa 500 Vermittler auf ihre Weiterbildungsaktivitäten geprüft werden müssen oder jede Woche zehn.

Das dürfte wohl – wie auch sonst üblich – aufgrund der Antwort des Vermittlers nach Aktenlage doch wohl ganz leicht zu schaffen sein – mehr als fünf Minuten je Vermittler braucht man dazu nicht. Dazu wird weder mehr Personal noch eine aufwendige IT-Lösung benötigt.

Selbstverständlich wird bei Nichterfüllung der Weiterbildungspflicht der Erlaubnisentzug folgen, wenn die Weiterbildung nicht binnen Frist nachgeholt wird – auch dies mit nur wenig Aufwand. Letztlich ist es für das Erfordernis der Weiterbildung egal, aus welchem Grund diese nicht erfolgte. Es geht ja darum, dafür Sorge zu tragen, dass nur ausreichend weitergebildete Vermittler tätig sein dürfen, in einem objektiven Sinn.

Es handelt sich doch nicht um eine Strafmaßnahme für fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln. Bei späterem Nachweis des Vorliegens aller Voraussetzungen kann ein Vermittler doch auch seine Zulassung von der IHK zurück erhalten.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Eine regelmäßige Prüfung der Fortbildung wird nicht erfolgen”.

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