BRSG wird die meisten klassischen Vertriebe massiv überfordern

30.10.2017 – Viel „Motivation” und wenig konkrete Hilfestellung für den operativen Vertrieb der betrieblichen Altersversorgung (bAV): Das BRSG erfordert zunächst eine kompetente und umfassende Unternehmensberatung. Diese bAV-Beratung wird komplexer und muss im Sinne der Firmenkunden von Beginn an noch ganzheitlicher verstanden und entsprechend angeboten werden.

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Die parallel zu lösenden Schlüsselfragen in den Bereichen Recht, Belegschaftsinformation, Mitarbeiter-Beratung und laufender Vertragsverwaltung erfordern aus Kundensicht mehr denn je hoch spezialisierte Gesprächs- und Umsetzungspartner.

Hier werden sich notwendigerweise neue Kooperationen ergeben müssen, da diese Themen durch vertriebliche „Einzelkämpfer” weder darzustellen, noch umzusetzen sein werden. Aus aktueller Sicht wird das BRSG somit für die meisten bAV-Vertriebe weniger als „Einfallstor” dienen, sondern eher zu einer starken Selektion unter den bAV-Vertrieben führen.

Ja, aus Kundensicht besteht ein extrem hoher Beratungsbedarf und mit dem BRSG scheint ein bAV-Wachstum nahezu vorgezeichnet. Nur, die naturgemäß vorgeschaltete anspruchsvolle Beratung und Umsetzungsplanung wird zunächst die meisten klassischen Vertriebe massiv überfordern. Im Sinne der Unternehmenskunden und der vielen engagierten bAV-Berater bleibt zu hoffen, dass die bAV-Versicherer erkennen, welche Verantwortung sie haben, die vielen offenen Fragen und notwendigen Zusatzleistungen durch flankierende Dienstleistungen und Kooperationen vorzudenken und selber aktiv anzubieten.

Cord Brockmann

cord.brockmann@culture2success.de

zum Artikel: „BRSG als Turbo für den bAV-Vertrieb?”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersversorgung · Betriebliche Altersversorgung · BRSG · Mitarbeiter · Motivation
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