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Beispiel zeigt geringe Bedeutung solcher Unternehmensratings

7.12.2017 – Es kommt doch darauf an, welche Folgerung man aus den Ergebnissen ziehen will – etwa zur Beitragsstabilität?

Wenn in der Beschreibung der Ratingmethoden zum Personenwachstum gesagt wird „[...] fließen den Gesellschaften dabei auch stets eher junge und gesunde Versicherte zu, wodurch das Kollektiv gut durchmischt wird. Stagniert das Wachstum an Personen im Bestand, ist die Gefahr von Beitragserhöhungen für die Zukunft größer, da die Versicherten immer älter werden und auch gesundheitlich nicht mehr so „stabil“ sind”, so scheint es doch, dass hier – und an anderen Stellen – behauptet wird, es ließe sich etwas zur längerfristigen Beitragsstabilität ableiten.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) wird jedoch jedes Tarifkollektiv, solange ausreichend groß, nach seiner eigenen Schadenerfahrung für sich kalkuliert, so dass der Zugang Jüngerer in neuen Tarifen keinerlei Auswirkung auf die Beitragsentwicklung älterer Tarife hat.

Indes findet in der PKV ohnehin auch im gleichen Tarif gar keine Mischkalkulation zwischen Jungen und Alten statt, denn jede Versichertengeneration im Tarif wird für sich kalkuliert, nach den Leistungen nur ab dem bereits erreichten Alter, mit eigenen Alterungsrückstellungen für das mit dem Alter steigende Risiko.

Es ist also für die Beitragsentwicklung bei den bereits Älteren völlig egal, ob im Tarif noch viele Jüngere hinzukommen und wie gesund diese sind. Das ist beruhigend. Und zeigt, wie geringe Bedeutung solche Unternehmensratings der PKV tatsächlich für diese Frage haben.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Mit Analyseergebnissen kann man nicht mehr in der Beratung punkten”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Beitragsanpassung · ePa · Gesundheitsreform · Private Krankenversicherung · Rating
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