Bei Schließungen von Niederlassungen geht nichts ohne Interessenausgleich

11.7.2018 – Ich kann aus dem Artikel und dem Urteil selbst nicht nachvollziehen, inwieweit hier dem BSG oder auch dem Arbeitgeber unsoziales Verhalten vorgeworfen werden kann.

WERBUNG

Bei Schließungen von Niederlassungen geht nichts ohne einen Interessenausgleich und/oder Sozialplan. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einem Unternehmen mit mehreren 100 Niederlassungen keinen Betriebsrat gibt und gehe deswegen davon aus, dass die betriebsbedingte Kündigung mit einer entsprechenden Abfindung verbunden war. Wenn der klagende Arbeitnehmer einen Wechsel in eine andere Niederlassung abgelehnt hat, bleibt dem Unternehmen wohl nur die betriebsbedingte Kündigung.

Hat dieser Arbeitnehmer sich deswegen gegen einen Ortswechsel entschieden, weil er zusätzlich zur Abfindung auf die Rente ohne Abzüge spekuliert hat, hat das Gericht nicht unsozial entschieden, sondern genau das gemacht, was man erwarten darf. Es hat der missbräuchlichen Nutzung dieser Rentenregelung einen Riegel vorgeschoben.

Rainer Weckbacher

rweckbacher@aol.com

zum Leserbrief: „Sind die Richter am Sozialgericht nun auch Verfassungsrichter?”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Rente
WERBUNG
WERBUNG
Inserieren im Anzeigenmarkt

Das VersicherungsJournal ist eines der meistgelesenen Medien in der Branche, siehe Abrufzahlen.

So finden Sie zielsicher Ihre neuen Mitarbeiter, Arbeitgeber oder Geschäftspartner. Nutzen Sie die schnelle und direkte Zielgruppenansprache zu günstigen Konditionen. Gesuche werden kostenlos veröffentlicht.

Erteilen Sie hier Ihren Anzeigenauftrag für Angebote und Verschiedenes oder Gesuche, oder lassen sich persönlich beraten!

Beachten Sie auch die Seite Aktuelles für Stellenanbieter.

WERBUNG
weitere Leserbriefe
11.7.2018 – Nicola Kerler zum Leserbrief „Sind die Richter am Sozialgericht nun auch Verfassungsrichter?” mehr ...
WERBUNG