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Bei Eigentumswechsel lauern viele Haftungsfallen

30.7.2019 – Da scheinen viele den Alltag eines Versicherungs-Vermittlers nicht zu kennen. Es ist an der Tagesordnung, dass sich Kunden gerade im Kfz-Bereich nicht um den Versicherungsvertrag kümmern. Das geschieht aus Unwissenheit, mit der lapidaren Begründung, es soll doch alles beim Alten bleiben oder aber auch gezielt.

Wenn kein Antrag vorliegt, kann auch keine neue Police geschrieben werden. Es wird ein langwieriges Mahnverfahren eingeleitet. Das zieht sich im schlimmsten Fall sechs bis acht Monate hin. Während dieser Zeit entrichtet der Kfz-Halter keinen Cent an Prämie. Das ist so vorsätzlich gewollt.

Ist der Antrag geschrieben, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Prämie nur nach mehrmaliger Mahnung, bis zur Androhung der Entziehung des Versicherungsschutzes gezahlt oder aber auch gar keine Prämie entrichtet wird.

Nach meiner Schätzung dürfte sich dieses Prozedere mindestens eine Million Mal im Jahr abspielen. Und der Vermittler ist der Dumme – Haftung –, wenn er nicht nachweist, das er nicht alles unternommen hat, um den Kunden zu erreichen, um alle Formalitäten zu erledigen.

Wie kann sich der Vermittler schützen? Typisch ist für diese „Kunden” folgende Ansprache: Ein vermeintlich neuer Kunde fordert am Telefon dringend eine eVB an, um ein Fahrzeug zuzulassen. Nach der zu zahlenden Prämie wird nicht gefragt. Bei Eigentumswechsel lauern viele Haftungsfallen, wofür hier leider nicht der Platz zum Schreiben ausreichend ist.

Hubert Gierhartz

Gierhartz1950@t-online.de

zum Leserbrief: „Wer sich zwei Monate nicht um den Versicherungsschutz kümmert”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gewerbeordnung · Versicherungsvermittler
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