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Bei der umlagefinanzierten Rente mangelt es an Klarheiten

15.7.2019 – In dem sicher sehr kritischen und aufschlussreichen Beitrag ist leider keine Rede davon, dass die gesetzliche Rente mit keinerlei Garantien ausgestattet ist. Bevor also die anderen beziehungsweise private Vorsorgemodelle kritisiert werden, sollte man erst vor der eigenen Tür schauen.

Natürlich können gesetzliche und private Rentenmodelle nicht kombiniert werden. Wie denn auch? Wie will man denn einen brüchigen mit einem stabilen Pfeiler verbinden, ohne dass die Gefahr des Brückeneinsturzes besteht?

Die gesetzliche Rentenversicherung muss endlich mit einer garantierten Altersrente ausgestattet werden. Nur so können Verbraucher ermitteln, was sie zusätzlich machen müssen. Gibt es keine Garantien, können sie nichts Zusätzliches machen, dann müssen sie alles machen.

Natürlich kosten Garantien Geld. Aber wenn das nicht mit den künftigen Beitragszahlern zu stemmen ist, dann müssen eben Steuern dafür verwendet werden. Es kann doch nicht sein, dass ein heute 45-Jähriger nicht genau weiß, ob und in welcher Höhe er gesetzliche Rente bezieht und daher auch gar nicht wissen kann, was er zusätzlich machen muss.

Klar ist: Von einer Vorsorge kann man per definitionem erst dann reden, wenn heute schon und zwar altersunabhängig feststeht, ab wann und in welche Höhe die Rente fällig wird. Und genau an diesen beiden Klarheiten mangelt es bei der umlagefinanzierten Rente.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Rentenversicherung kritisiert Vorsorgemodelle”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Roland Schmidt - Garantierte Rente wird ja aufzeigt. mehr ...

Nicola Kerler - Keine Sicherheit bei der gesetzlichen Rente. mehr ...

Werner Siepe - Tatsachen statt Rentenirrtümer. mehr ...

Peter Schramm - Gesetze lassen sich ändern. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gesetzliche Rentenversicherung · Rente · Steuern
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