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Arbeitskraft ist der größte Vermögensbaustein

20.6.2019 – Es gibt auch circa acht Millionen Schwerbehinderte in Deutschland, auch davon merkt man im täglichen Leben nahezu nichts. Bei allem Respekt für die kritische Würdigung der von Versicherern und vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft veröffentlichten Informationen, aber die für jeden verfügbaren Zahlen, Daten und Fakten sprechen eine andere Sprache.

Die wesentlichen Gründe hat Herr Schramm schon genannt, zu ergänzen ist als Indikator die absolute Zahl der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (circa 1,7 Millionen plus Neuzugang 174 Tausend jeweils für 2016), das Durchschnittsalter für die erstmalige Zahlung einer privaten Berufsunfähigkeits-Rente (BUR) mit 47 Jahren, die durchschnittliche Zahldauer der BUR am Markt mit circa fünf Jahren.

Diverse Versicherer veröffentlichen regelmäßig die Zahlen zu ihren Leistungsfällen in Erst- und Folgeprüfung, die BU-Leistungsstudie von Franke und Bornberg liefert für die großen BU-Versicherer regelmäßig valide Zahlen, nach Morgen & Morgen befanden sich 2014 circa 250.000 BU-Verträge in der Auszahlung und so weiter...

Und mal ganz unabhängig von den Schadenfakten: Unser auf Spezialisierung und Arbeitsteilung basierendes System schafft Abhängigkeiten. So ist nahezu jeder Berufstätige auf seine Arbeitskraft, dass sogenannte Humankapital, als Basis für sämtliche kurz-, mittel- und langfristigen finanziellen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele angewiesen, die Arbeitskraft ist über fast alle Lebensabschnitte der größte Vermögensbaustein. Der finanziellen Sicherung des Verlustes der Arbeitskraft aus gesundheitlichen Gründen muss also höchste Priorität eingeräumt werden.

Rene Nawrot

rene.nawrot@t-online.de

zum Leserbrief: „Wo sind denn diese Millionen berufsunfähiger Menschen?”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Gesundheitsreform · Rente
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