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200 Milliarden Euro durch Cybercrime sind absolut realistisch

10.7.2024 – Ein Schaden von bis zu fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder 200 Milliarden Euro durch Cybercrime ist absolut realistisch. Dazu muss man sich mit der Schadenberechnung befassen, wie sie etwa das Bundeskriminalamt, Kriminalistisches Institut – Referat IZ 36 Cybercrimeforschung, im Forschungsbericht „Kosten und Schäden durch Cyber-Kriminalität in Deutschland” – KKF-aktuell 1/2024 – für 2022 methodisch darstellt und beziffert.

Die finanziell messbaren Schäden (Kosten) bei Privatpersonen und Untemehmen als direkte Folge der Cyber-Straftat werden für 2022 auf 3,1 bis 3,7 Milliarden Euro geschätzt, noch ohne die Kosten auf gesellschaftlicher und staatlicher Ebene. Weit höher sind die Kosten für Prävention – alleine die Gehälter für IT-Sicherheitspersonal werden für Deutschland auf bis zu 87 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

IT-Sicherheit (Virenschutz, Firewall, Datensicherung, Verschlüsselung) wird auf 1,4 Milliarden Euro geschätzt. Kosten für polizeiliche Ermittlungen, Gerichtsverhandlungen und Inhaftierungen kommen hinzu.

Weitere Schäden für das BIP entstehen durch infolge Cybercrime vermindertem Vertrauen in Technologie. Etwa, indem Unternehmen oder Privatpersonen auf Digitatlisierungsschritte verzichten und damit zu vermeidbar höheren Kosten arbeiten, und auf Umsatz verzichten. Oder weil Kunden Online-Angebote mangels Vertrauens nicht nutzen und Unternehmen für diese Alternativen vorhalten müssen. Banken etwa mehr Filialen aufrechterhalten müssen und Personal, um Überweisungsträger zu bearbeiten.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Die von Bitkom „berechneten” Schadenhöhen nicht unreflektiert übernehmen”.

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