1.000 Euro Selbstbehalt ist keine gute Idee

2.7.2018 – Einen Tarif mit 1.000 Euro Selbstbehalt (SB) zu empfehlen beziehungsweise als Makler zu vermitteln, dürfte im normalen Privatkundengeschäft keine gute Idee sein. Die Beitragsersparnis liegt in keinem gesunden Verhältnis zur Rücklage, die die Leute ja ohnehin nicht zur Seite legen, um damit gegegebenenfalls den SB zu finanzieren.

Freilich ist die Grundidee der Versicherung, nur für wirklich große und möglicherweise existenzbedrohliche Schäden da zu sein, bei diesen Tarifen verwirklicht. Aber im Denken sind die Menschen sicher noch lange nicht so weit, und wenn nach fünf oder sechs Jahren mal was passiert, sind sie enttäusch und/oder haben die SB längst vergessen, müssen sie dann aber bezahlen!

Bei unseren Kunden finden in den Privatsparten geringere Selbstbehalte oft Zustimmung. Aber 1.000 Euro sicher nicht.

Andreas Reissaus

reissaus@gmx.de

zum Artikel: „Sechs Sieger im Hundehaftpflicht-Vergleich”.

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