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Neue Tarifverträge für Versicherungswirtschaft

13.6.2019 – Der Arbeitgeberverband der Versicherungs-Unternehmen und die Gesellschaften haben sich über das mobile Arbeiten und die konzerninterne Überlassung von Arbeitnehmern geeinigt.

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Die Verhandlungen über die Tarifverträge zum „mobilen Arbeiten“ sowie „zur Verlängerung der Höchst-Überlassungsdauer bei der konzerninternen Arbeitnehmer-Überlassung“ sind abgeschlossen. Das meldet der Arbeitgeberverband der Versicherungs-Unternehmen in Deutschland e.V. (AGV) auf seiner Website.

Vertragsparteien des AGV sind die Vereinte Dienstleistungs-Gewerkschaft (Verdi), DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. und Deutscher Bankangestellten-Verband e.V. (DBV) – Gewerkschaft der Finanzdienstleister. Beide Tarifverträge gelten ab 1. Juli 2019.

Rahmenbedingungen für Betriebsvereinbarungen

Sebastian Hopfner (Bild: Jörg Koch)
Sebastian Hopfner (Bild: Jörg Koch)

Der Tarifvertrag zum mobilen Arbeiten betrifft alle Beschäftigten in den tarifgebundenen Versicherungs-Gesellschaften, die keine leitenden Angestellten sind.

Hier werden die Rahmenbedingungen für künftige freiwillige Betriebsvereinbarungen definiert wie zum Beispiel „das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit“. Gemeint ist, dass weder der Arbeitgeber den Angestellten zur mobilen Arbeit verpflichten kann, noch hat der Mitarbeiter einen Rechtsanspruch auf mobile Arbeit.

„Wesentliche Zielrichtung des Tarifvertrages ist es, sicherzustellen, dass die Betriebsparteien nicht ‚das Rad neu erfinden‘ müssen und alle sinnvollerweise bei mobiler Arbeit betrieblich zu regelnden Themen aufgreifen und konkretisieren“, erklärt Dr. Sebastian Hopfner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des AGV, auf Nachfrage.

Überlassung von 18 Monaten macht keinen Sinn

Der Tarifvertrag zur „Verlängerung der Höchst-Überlassungsdauer bei erlaubnispflichtiger konzerninterner Arbeitnehmerüberlassung“ regelt die Möglichkeit für die Tarifvertragsparteien, die Dauer von 18 Monaten zu erweitern.

Aufgrund des Sparten-Trennungsprinzips in der Versicherungswirtschaft kommt die erlaubnispflichtige konzerninterne Arbeitnehmer-Überlassung relativ häufig vor, stellt der AGV klar.

„In dieser Konstellation macht es jedoch keinen Sinn, die Höchst-Überlassungsdauer auf 18 Monate zu begrenzen. Da die Mitarbeiter sowohl bei ihrem Vertragsarbeitgeber, als auch bei dem zum Konzern gehörenden ‚Entleiher‘ dieselben Arbeitsbedingungen erhalten würden“, so Hopfner.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Mitarbeiter · Tarifvertrag
 
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