Von Beruf Versicherungs-Blogger

16.7.2015 – Einst war das Führen eines Blogs noch etwas für Spezialisten. Heute hat sich eine feste Blogger-Szene etabliert, viele bestreiten ihren Lebensunterhalt durch das Führen eines Online-Journals. Für Versicherungsexperten bietet der Blog die Möglichkeit, auf direktem Weg und eigenständig ihr Fachwissen zu publizieren. Zu beachten sind dabei einige handwerkliche und rechtliche Regeln.

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Die Möglichkeiten, selbst und unabhängig von anderen Medien zu publizieren, sind mittlerweile vielfältig. Die Voraussetzungen dafür sind auch von Laien zu erfüllen. Unabhängigkeit von etablierten Plattformen bietet zum Beispiel der eigene Blog – also das auf einer eigenen Webseite geführte Journal mit Beiträgen und Stellungnahmen zum Branchengeschehen.

Einfache technische Mittel

Nicht nur Versicherer und Verbände haben dieses Medium für sich entdeckt; auch Vermittler nutzen vermehrt den mit einfachen technischen Mittel zu erstellenden und pflegenden Blog, um ihre Gedanken zu kommunizieren. Eine Übersicht über bekannte Webblog-Software finden sich unter diesem Link.

Größere Bekanntheit haben die Angebote der Versicherungsmakler Matthias Helberg und Sven Hennig erlangt, doch es gibt natürlich noch einige andere Blogger in der Versicherungsszene.

Tipps zu Strategie und Instrumenten

Ein Blog lebt zwar von der Individualität seines Betreibers, doch ohne ein klares Konzept und eine professionelle Herangehensweise wird es schwer, treue und regelmäßige Leser zu finden. Und die braucht es für einen Branchen-Blog; schließlich geht es um den Dialog und Informationsaustausch mit Gleichgesinnten wie auch die eigene Glaubwürdigkeit als Marktbeobachter.

Tipps zu Instrumenten und strategischen Fragen bietet die Seite Journalisten-Tools.de des Journalisten Sebastian Brinkmann. Journalisten und Autoren veröffentlichen hier Beiträge zu verschiedenen Aspekten des Publizierens, etwa zum Schwerpunkt Bloggen. Nützlichen Rat findet man aber auch zu anderen Formen der Autorentätigkeit, etwa zu den Themen Twitter oder WhatsApp.

Rechtliche Voraussetzungen

Neben den redaktionellen Gesichtspunkten sind auch einige rechtliche Aspekte zu beachten, um beispielsweise Copyrightverletzungen oder Abmahnungen zu vermeiden. So hat jeder Blogger der Impressumspflicht genüge zu leisten (VersicherungsJournal 30.11.2011).

Auch der Umgang mit Persönlichkeits- und Bildrechten ist für das vermeintlich private Umfeld streng geregelt. Dies gilt auch für Social-Media-Plattformen (VersicherungsJournal 26.8.2014), die übrigens Autoren ein gutes Forum zum Ideenaustausch liefern. Beispielhaft sei hier die Facebook-Gruppe Versicherungsmakler genannt.

Im Internet scheint, was Bildmaterial angeht, einiges frei verfügbar zu sein. Die Unterschiede zwischen kostenlos, lizenz- oder gemeinfrei regeln jedoch Nutzungs- und Urheberrechte im Detail. Eine Übersicht über Fundstellen von freien Bildern im Netz findet sich unter diesem Link.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Social Media · Strategie · Versicherungsmakler
 
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