Neue Tools regeln den Kundenbedarf digital

17.7.2017 – Privat- und Firmenkunden können sich über das Online-Portal des HDI gegen Schäden, die durch ihre Flugdrohnen verursacht werden, absichern. Die Beratungsgesellschaft UB1st hat ein Programm entwickelt, mit dem Vermittler für ihre Kunden die Versicherungssumme von Cyber-Policen berechnen können. Der Maklerpool Maxpool fügt auf Wunsch mit seiner „Policenveredelung“ Zusatzinformationen und Erklärungen in die Kundenmappen von Maklern ein. Mit dem Check-up des Deutschen Maklerverbunds können Vermittler den Versorgungsbedarf von Neu- und Bestandskunden ermitteln.

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Die HDI Global SE stellt Unternehmens- und Privatkunden ab sofort auf ihrem Online-Portal den Abschluss von Drohnenversicherungen zur Verfügung, teilte der Konzern in einer Pressemeldung mit. Es ist möglich, ein einzelnes Gerät oder mehrere Drohnen in einer Police zu versichern.

Private oder gewerbliche Nutzung?

Die Drohnen-Haftpflichtdeckung wird anhand dessen berechnet, ob der Drohnenhalter diese privat oder gewerblich nutzt. Eine private Nutzung liegt vor, wenn die Drohne zu sportlichen Zwecken oder zur Freizeitgestaltung genutzt wird.

„Sobald Drohnenhalter direkt oder indirekt Einkünfte damit erzielen, gilt dies als gewerbliche Nutzung. Das gilt bereits für den Fall, dass jemand mit seiner Drohne Foto- oder Filmaufnahmen macht, mit denen er Geld verdienen möchte. Auch durch eine Online-Veröffentlichung solcher Aufnahmen auf einem Social-Media-Kanal wie Youtube oder Flickr verlässt der Drohnenhalter den privaten Bereich – unabhängig davon, ob ein Gewinnziel vorliegt oder nicht“, heißt es erklärend in der Mitteilung.

Der Versicherungsschutz beginnt direkt nach Vertragsabschluss. Die Police für die versicherten Flugdrohnen liegt Kunden in wenigen Minuten als PDF-Datei vor. Die Prämienzahlung erfolgt ebenfalls online über den Bezahldienst PayPal, über ein Bankkonto per Bankeinzug oder Kreditkarte.

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Tool zur Berechnung von Cyber-Summen

Die UB1st-Gesellschaft für Beratungserfolg mbH hat eine Software zur Ermittlung von Versicherungssummen im Bereich Cyber-Risiken programmiert. Für Vermittler sei es möglich, mit Hilfe dieses Programms und Algorithmen, die auf umfangreichen Schadenauswertungen basieren, eine realistische Versicherungssumme für ihre Kunden zu ermitteln, heißt es in einer Pressemitteilung zum neuen Tool.

Laut UB1st gestaltet sich dies aktuell und auf manuellem Wege schwierig, da sowohl Kunden als auch Vermittler den Wert der zu versichernden Daten kaum einschätzen können. In einer ersten Risikoanalyse untersucht der Vermittler mit dem Programm den Gefährdungsgrad seines Kunden. „Anhand kundenspezifischer Detailfragen erfolgt dann die Berechnung zur Empfehlung einer Versicherungssumme“, heißt es in der Meldung weiter.

Im Ergebnis werden höhere Versicherungssummen unter Verwendung dieser Software angeboten und verkauft. Hiervon profitiere im Schadenfall vor allem der Kunde, der dann mehr Geld zur notwendigen Schadenregulierung zur Verfügung habe.

Verständliche Versicherungs-Informationen dank „Policenveredelung“

Um die Haftungssituation von Maklern zu verbessern und um Verständnis-Schwierigkeiten bei Versicherungskunden zu vermeiden, bietet die Maxpool Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH eine sogenannte „Policenveredelung“ an.

Im Rahmen der für angebundene Vertriebspartner kostenfreien Serviceleistung ergänzt der Maklerpool Versicherungsscheine zu Altersvorsorgeprodukten, Biometrietarifen und ausgewählten Krankenvoll-Versicherungen um zusätzliche Informationen und Erläuterungen, heißt es in einer Pressemeldung zum neuen Angebot.

Hilfe im Leistungsfall

Diese Erläuterungen umfassen neben allgemeinen Informationen zum Beruf des Maklers, zur Arbeitsweise von Maxpool und zur abgeschlossenen Versicherung auch Hinweise auf zusätzliche Serviceleistungen des Pools. Beispielsweise können Kunden, die eine Berufsunfähigkeits-Versicherung über Maxpool abgeschlossen haben, im Leistungsfall Hilfe beim Stellen des Antrags über den Pool erhalten.

„Unsere Servicemitarbeiter helfen den Versicherten dann dabei, ihren Antrag so zu stellen, dass es zu einer zügigen Abwicklung seitens der Versicherer kommt“, erläuterte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage des VersicherungsJournals.

Die „Policenveredelung“ gilt nur für Vorsorgeverträge, die über den Pool geführt werden, heißt es in der Unternehmensmeldung weiter. Makler, die das Angebot für ihre Kunden nutzen möchten, können die Informationsmappen mit ihrem eigenen Logo und ihren Kontaktdaten versehen lassen.

Digitaler Check-up des Kundenbedarfs

Die Deutsche Maklerverbund GmbH (DEMV) stellt Versicherungsmaklern einen finanziellen Check-up für ihre Kunden zur Verfügung. Dieser ermöglicht einen teilautomatisierten und transparenten Beratungsprozess, heißt es in einer Pressemitteilung zum neuen Tool.

Per E-Mail schickt der Versicherungsmakler einen Link an seinen Kunden. Mittels seines Geburtsdatums kann sich dieser in den Fragebogen des Check-ups einwählen. Anhand von 15 Fragen, die innerhalb von drei Minuten zu beantworten seien, geben Neukunden Auskunft über wesentliche Bereiche ihrer Lebenssituation. Bestandskunden können ihre Daten prüfen, aktualisieren und ergänzen.

Im Anschluss erhält der Makler einen Link zum Bedarf des jeweiligen Kunden, heißt es weiter. Dieser ist in die Kundenakte integriert und zeigt, wo Versorgungslücken bestehen. Die Auswertung erfolge automatisiert und könne individuell von dem Berater angepasst werden.

Mit diesem Analyseprogramm könne das obligatorische Jahresgespräch mit dem Kunden vorbereitet werden. Das steigere die Beratungsqualität und reduziere den Arbeitsaufwand, heißt es aus dem Unternehmen.

 
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