Ohne IT-Sicherheit ist alles nichts

13.9.2017

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC NRW) den Krisenplan „Sofortmaßnahmen bei Cyberattacken gegen Versicherungs-Unternehmen“ erarbeitet. Ziel ist die schnelle und effektive Abwehr von Cyber-Angriffen durch eine enge Kooperation mit den Strafverfolgungs-Behörden.

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Versicherungs-Unternehmen unterliegen nach dem IT-Sicherheitsgesetz als Teil der „Kritischen Infrastrukturen“ ab 2018 weitreichenden Anforderungen an die Sicherheit ihrer IT-Systeme. Seit 2010 arbeitet die Branche über die GDV-Tochter Lage- und Krisenreaktionszentrum für IT-Sicherheit (LKRZV) zusammen. Diese hatte mit dem Landeskriminalamt von NRW und der ZAC NRW den Krisenplan erarbeitet, der bis zum Jahresende über die verschiedenen Staatsanwaltschaften bundesweit ausgerollt werden soll.

Werner Schmidt (Bild: Lier)
Werner Schmidt (Bild: Lier)

„Wir leben vom Vertrauen unserer Kunden in unsere Datensicherheit. Der Schutz dieses immateriellen Gutes steht immer an höchster Stelle“, sagte Werner Schmidt, Vorsitzender des GDV-Ausschusses Betriebstechnik, Digitalisierung und IT. Die Branche stehe „permanent unter dem Beschuss von Cyber-Angriffen“. Es gelte die Hemmungen zu verlieren, um sich im Austausch untereinander und mit den Strafverfolgungs-Behörden frühzeitig und effektiv zu warnen. Die bisherige Infrastruktur habe sich aber bewährt. So sei kein Versicherer beispielsweise von „Wanna Cry“ betroffen gewesen.

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