Fünf Mal Neues für Privatkunden

13.7.2017 – Barmenia und Kasko Germany haben eine Plattform für eine Ausschnittsdeckung gefunden. Die R+V hat Leistungen für Carsharing-Nutzer ergänzt. Die Debeka hat ihre Wohngebäude-, Hausrat- und Glasversicherungstarife überarbeitet, LBN ihre Unfalltarife und die Gothaer-Tochter Janitos hat ein neues Tool für die Auswahl der Unfallversicherung.

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„Friday“ – der digitale Versicherer der Bâloise Gruppe (VersicherungsJournal 6.2.2017), vermittelt nun auch den situativen Schutz für die Erweiterung des Fahrerkreises von Kasko Germany UG und Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG (VersicherungsJournal 5.8.2016).

Der Vollkaskoschutz kostet ab 5,49 Euro. Um den Zusatzfahrer-Schutz zu aktivieren, müssen nur Autokennzeichen und der Name des Fahrzeugbesitzers eingetragen werden. Der Versicherungsschutz wird mit Zahlung per Kreditkarte oder Paypal aktiv. Die Kfz-Versicherung wird digital und ohne Papierunterlagen abgeschlossen.

Mehr für Carsharing-Nutzer

Die R+V Versicherung AG hat ihren Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Tarif „Plus“ um eine Leistung für Carsharing-Nutzer erweitert. Verursacht der Carsharing-Nutzer mit dem überlassenen Pkw einen Unfall, übernimmt die R+V europaweit die Selbstbeteiligung bis 500 Euro. Den Selbstbehalt vereinbaren Carsharing-Anbieter und Kunde in der Regel vorab in der Vollkaskoversicherung.

Zudem stuft die R+V die Versicherte nach einem Unfall mit dem Carsharing-Pkw nicht in eine neue Schadenfreiheitsklasse für das eigene Fahrzeug zurück. Die neue Leistung gilt automatisch für alle Kunden, die über den Kfz-Tarif „Plus“ einen Pkw haftpflichtversichert haben und zusätzlich Carsharing-Pkws nutzen.

Weit gefasster Unfallbegriff

Der LBN Versicherungsverein a.G. hat seine Unfall-Produkte mit den drei Tarifvarianten „LBN-GUT“, „LBN-BESSER“ und „LBN-BESSER+“ überarbeitet und fasst den Unfallbegriff nun insbesondere im „LBN-Besser+“ sehr weit.

Als Unfallereignis gelten danach unter anderem Eigenbewegungen, Meniskusschäden oder Knochen- sowie Bauch- und Unterleibsbrüche infolge erhöhter Kraftanstrengung, 30 definierte Infektionskrankheiten sowie Infektionen durch von Tieren verursachten Hautverletzungen, allergische Reaktionen auf Insektenstiche, Impfschäden und Bewusstseinsstörungen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall oder Unfälle durch Herz- oder Kreislaufstörungen.

Versichert sind aber auch Bewusstseinsstörungen durch K.O.-Tropfen, Schlafwandeln, Sekundenschlaf und infolge von Terroranschlägen. Auch Verletzungen, die Retter beim Bemühen um andere oder auch Dinge erleiden, gelten als Unfall. Die LBN bietet drei Progressionsstaffeln mit einer jeweiligen Steigerung bis 225 Prozent, 350 Prozent und 500 Prozent. Verbleibt unfallbedingt eine Invalidität von mehr als 25 Prozent, erfolgt eine progressive Steigerung der Invaliditätsleistung.

Spielt eine Krankheit beim Unfallereignis eine Rolle, wird diese im „LBN-GUT“ erst ab 25 Prozent Mitwirkung angerechnet. Im „LBN-BESSER“ wird bis zu einem Mitwirkungsanteil von 40 Prozent verzichtet, im „LBN-BESSER+“ gibt es generell keine Anrechnung.

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Fünf Fragen

Mit einer Handvoll Fragen in zwei Schritten ermittelt der Unfall-O-Mat der Janitos Versicherung AG den nach eigenen Angaben „optimalen“ Versicherungsschutz für den Kunden. Konkret werden Geburtsdatum, berufliche Tätigkeit sowie drei Aspekte zur subjektiven Risikoeinschätzung abgefragt.

Kunden und Vermittlern werde dann anschaulich die passende Tarifvariante der Janitos vorgestellt, die entweder direkt abgeschlossen, konfiguriert oder um weitere Leistungsbausteine wie Unfallrente oder Krankenhaustagegeld ergänzt werden könne, so das Unternehmen.

Für alle Tarifvarianten („Basic“, „Balance“ und „Best Selection“) gilt der Innovationsupdate sowie die Individualgarantie, womit geänderte und neue Risiken bis zur nächsten Hauptfälligkeit zuzüglich einer Frist von zwölf Monaten ohne Anzeige des Kunden versichert sind.

Unbegrenzt bis zu den Wiederherstellungs-Kosten

Im Rahmen ihrer Produktoffensive (VersicherungsJournal 3.3.2017) hat die Debeka Allgemeine Versicherung AG ihre Wohngebäude-, Hausrat- und Glasversicherungs-Tarife überarbeitet. Bei diesen wird nun auf den Einwand der groben fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls („Comfort“ bis 10.000 Euro, „Comfort Plus“ ohne Sublimit) verzichtet.

Im Tarif „Comfort Plus“ der Hausratversicherung ist der einfache Diebstahl weit gehend abgesichert: Limits gibt es nur beim Diebstahl am Arbeitsplatz (bis 2.500 Euro) sowie bei Trickdiebstahl (innerhalb der Wohnung bis 5.000 Euro; außerhalb bis 1.000 Euro). Wertsachen sind im „Comfort“-Tarif bis 25 Prozent der Versicherungssumme abgedeckt; im „Comfort Plus“ bis 40 Prozent,; wobei hier die Option auf eine Erhöhung besteht.

Bei ihrem Wohngebäudetarif verzichtet die Debeka auf die Ermittlung einer Versicherungssumme. Die Kunden erhalten stattdessen einen unbegrenzten Versicherungsschutz in Höhe der tatsächlichen Wiederherstellungs-Kosten.

Bausteine für Sauna und Pool

Der Schutz lässt sich mit Zusatzbausteine aufstocken: So sichert das „Outdoorpaket“ bis zu einer Summe von 50.000 Euro weitere Grundstücksbestandteile wie Gartenhäuser, Geräteschuppen und Gewächshäuser mit einer Grundfläche von maximal 15 Quadratmetern sowie Zäune, Hecken und Sichtschutzelemente, aber auch Sauna, Pool und Teichanlage.

Das „Notfallpaket“ übernimmt für Hilfeleistungen wie Schlüsseldienst, Rohrreinigung, Sanitär- und Heizungs-Installationsservice, Notheizung sowie Schädlingsbekämpfung die Kosten von bis zu 500 Euro je Schaden (1.500 Euro im Jahr).

Das Zusatzpaket „Erneuerbare Energien“ beinhaltet einen Allgefahrenschutz für Solar-, Geothermie- und sonstige Wärmepumpenanlagen. Versichert sind unvorhergesehen eintretende Schäden durch beispielsweise Ungeschicklichkeit, Bedienungsfehler, Materialfehler, Kurzschluss oder Überspannung.

 
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