Erleichterter Hochwasser-Schutz für fast 10.000 Häuser

19.10.2017

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat ein Update von Zürs Geo veröffentlicht. Mit diesem Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen werden rund 21,4 Millionen Gebäude in insgesamt vier Gefährdungsklassen hinsichtlich des statistischen Hochwasserrisikos eingeteilt. Dies ist Grundlage für Beitragskalkulationen der erweiterten Elementarschaden-Versicherung, auch erweiterte Naturgefahren-Versicherung genannt.

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Für 2017 werden mit 129.700 im Vergleich zum Vorjahr etwa sieben Prozent weniger Häuser in die höchste Gefahrenklasse vier eingestuft, in der statistisch gesehen einmal in zehn Jahren ein Hochwasser auftritt. Der Anteil ist von 0,9 (2015) über 0,7 (2016) auf 0,6 Prozent zurückgegangen. Rund jedes 100. Haus ist aktuell in die Gefährdungsklasse drei eingestuft, gut jedes 14. Haus in Klasse zwei. Die verbleibenden über 90 Prozent entfallen auf die Gefährdungsklasse eins. Insgesamt ist die Gefährdungsklasse für rund 92.500 gesunken und für etwa 43.200 gestiegen.

Bild: GDV

Den GDV-Daten zufolge gab es je nach Bundesland deutliche Unterschiede bei den Umstufungen. Vor allem Baden-Württemberg profitierte – hier sank die Zahl der Gebäude in der höchsten Gefahrenklasse um fast zwei Drittel auf nur noch rund 6.250. In Hamburg betrug das Minus knapp die Hälfte (auf 660 Häuser). Im Saarland nahm hingegen die Zahl der in Klasse vier hochgestuften Häuser um fast ein Sechstel auf gut 2.350 zu.

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