Goldene Bullen für Axa und Credit Life

14.2.2017 – Bei der Verleihung des „Goldenen Bullen“ am 10. Februar gewann die Axa mit dem Telematik-Produkt „DriveCheck“ gegen 15 Konkurrenten in der Kategorie Versicherungs-Innovation des Jahres. Platz zwei ging an die Abrechnungs-App der Central Krankenversicherung. Dritter wurde der rückwirkende Verkehrsrechtsschutz der Arag. Die bAU der Credit Life setzte sich in der Kategorie Vorsorgeprodukt des Jahres gegen über 20 Mitbewerber durch. Die BU-App der Signal Iduna holte Platz zwei und die Canada Life landete mit einer fondsgebundenen Altersvorsorge auf Platz drei.

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Am vergangenen Freitag wurden in München im Rahmen der Finanzennacht 2017 des Finanzen-Verlags zum 24. Mal in zwölf Kategorien die „Goldenen Bullen“ verliehen.

Zwei dieser Kategorien betreffen explizit die Versicherungsbranche: das Vorsorgeprodukt und die Versicherungs-Innovation des Jahres 2017. Die Juroren legten nach Unternehmensangaben bei der Platzierung besonderen Wert auf den Kundennutzen und das Innovations-Potenzial der jeweiligen Produkte.

Axa siegt mit mobilem Telematik-Konzept

Preisverleihung Goldener Bulle (Bild: Griesch Vernillo Finanzen-Verlag)
v.l. Frank Edelmeier, Axa, Frank-Bernhard Werner, Fi-
nanzen-Verlag (Bild: Griesch Vernillo Finanzen-Verlag)

Die Axa Konzern AG konnte die Jury mit ihrem Kfz-Produkt „DriveCheck“ in der Kategorie Versicherungs-Innovation des Jahres überzeugen. Das Telematik-System ist speziell für junge Auto-Fahrer konzipiert worden und bereits seit Dezember 2015 auf dem Markt (VersicherungsJournal 7.12.2015). Damit war die Axa einer der ersten Anbieter eines solchen Telematik-Produkts.

Über eine App können junge Fahrer ihren Fahrstil an den Versicherer übermitteln und so einen Prämiennachlass von bis zu 15 Prozent erhalten.

Dafür werden 40 Einzelfahrten mit einer Mindeststrecke von je drei Kilometern ausgewertet. Je besser der Fahrstil gewertet wird, desto größer der potenzielle Rabatt.

Unabhängig vom Fahrstil erhalten Kunden bereits fünf Prozent Prämiennachlass, sobald sie die App auf dem Handy haben.

Besonders hob die Jury hervor, dass es mit dem „DriveCheck“ keine Dauerüberwachung gebe, sondern nur Einzelfahrten eingereicht werden. Auch die Lösung als App statt einer festinstallierten Box sei fortschrittlich, so die Jury. Die Axa setzte sich gegen 15 Konkurrenten durch.

Central Krankenversicherung und Arag auf Platz zwei und drei

Mit ihrer „Central RechnungsApp“ landete die Central Krankenversicherung AG auf dem zweiten Platz in der Kategorie der Innovationen. Die App ist seit Oktober letzten Jahres auf dem Markt (VersicherungsJournal 7.10.2016). Kunden können darüber Arztrechnungen einreichen und sich über den aktuellen Bearbeitungsstand ihrer Vorgänge informieren.

Die Jury halte solche Lösungen für „generell begrüßenswert“. Zwar sei diese App nicht die erste auf dem Markt, man zeichnete sie aber als erstes eingereichtes Produkt dieser Art aus.

Mit „Verkehrsrechtsschutz Sofort“ landete die Arag SE auf dem dritten Platz dieser Kategorie. Die Police, die auch noch rückwirkend abgeschlossen werden kann, wurde ausgezeichnet, weil sie „kundenfreundlich und sehr leicht abzuschließen“ sei, so das Urteil der Preisrichter.

Vorsorgeprodukt des Jahres kommt von Credit Life

Preisverleihung Goldener Bulle
Karl Assing, German Assistance, Andreas Schwarz,
Credit Life, Dietolf Winkels, Rheinland Versicherungen
(Bild: Griesch Vernillo Finanzen-Verlag)

In der Kategorie Vorsorgeprodukt des Jahres gewann die Credit Life International mit ihrer betrieblichen Arbeitsunfähigkeits-Versicherung (AU) gegen mehr als 20 Konkurrenten und sicherte sich den goldenen Bullen.

Den Beschäftigten gebe die betriebliche AU Sicherheit in schwierigen Lebenssituationen und den Unternehmen liefere sie gute Argumente im Kampf um Fachkräfte. Zudem verstärke dieses Produkt die Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen.

Der Nutzen für beide Seiten spielte in der Bewertung eine große Rolle: „Sehr innovative Lösung, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen von Interesse ist“, heißt es in der Beurteilung.

Signal Iduna und Canada Life auf den Plätzen

Die Signal Iduna Gruppe holte mit der Berufsunfähigkeits-App (BU) „Sijoux AppLife“ den zweiten Platz im Bereich der Vorsorgeprodukte des Jahres. Die App setzt bei der BU nicht etwa auf Berufsgruppen, sondern auf das Verhalten seiner jungen Zielgruppe (VersicherungsJournal 11.10.2016).

„AppLife“ bedient sich des im Smartphone eingebauten Schrittzählers und bewertet die Anzahl der gesammelten Schritte, ohne weitere GPS- oder Gesundheitsdaten zu sammeln. Jeder Schritt trägt dazu bei, den Beitrag in der Spitze bis zu 42 Prozent gegenüber der Normalprämie zu senken.

Der Mix aus fondsgebundener Altersvorsorge mit dem Zusatz einer BU-Rente beschert der Canada Life Assurance Europe Limited den dritten Platz der Vorsorgeprodukte des Jahres. „Generation Private Plus“ sei sehr individuell und der BU-Zusatz koste nicht viel. Es sei ein Produkt, welches sich auch in höherem Alter sinnvoll abschließen lässt.

 
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