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Zum Weltglückstag: So zufrieden sind die Deutschen

20.3.2017 – Der 20. März wird als Weltglückstag gefeiert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat ihn zum Anlass genommen, zu sehen, wie glücklich die Deutschen mit ihrem Leben sind. Nach den Ergebnissen der repräsentativen Langzeitstudie des Sozio-oekonomischen Panel waren die Menschen in West- und Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung noch nie so zufrieden wie im Jahr 2015.

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Heute ist Weltglückstag (International Day of Happiness), der auf Initiative der Vereinten Nationen (UN) seit 2013 jeweils am 20. März begangen wird. Er hat nichts mit dem Frühlingsanfang zu tun, sondern geht auf eine Initiative Bhutans zurück.

Dem Glück der Deutschen auf der Spur

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) in Berlin wiederum ist regelmäßig dem Glücksgefühl der Deutschen auf der Spur. Es hat herausgefunden, dass die Deutschen seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 noch nie so zufrieden waren wie jetzt.

Allerdings sind die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschen geblieben, auch wenn sich die Werte annähern. Das Stimmungstief in Ost und West gab es 2004, was das DIW an der rot-grünen Agenda 2010 festmacht.

Lebenszufriedenheit (Bild: SOEP /DIW)
Die mittlere Lebenszufriedenheit in Deutschland.
Zum Vergrößern Bild klicken (Bild: SOEP / DIW)

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP beim Berliner Institut der Deutschen Wirtschaft) befragt seit 1984 jährlich mehr als 10.000 Menschen in Deutschland zu ihrer Lebenszufriedenheit. Diese können dabei auf einer Skala von null bis zehn angeben, wie glücklich sie mit ihrem Leben sind.

„Wer Aussagen zur Lebensqualität treffen möchte, muss neben den objektiven Lebensbedingungen auch die subjektive Lebenszufriedenheit in Blick haben“, erklärte hierzu SOEP-Direktor Jürgen Schupp.

Gutes Krisenmanagement hebt das Stimmungsbild

Den Grund für die relativ hohe Zufriedenheit der Deutschen vermutet Schupp darin, dass die Bundesrepublik trotz aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen viele Krisen der vergangenen Jahre erfolgreich bewältigt habe.

Anders als in vielen anderen Ländern habe etwa die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt und die Wirtschaft in Deutschland nicht aus dem Takt gebracht, erläuterte Schupp. So gab es etwa im Jahr 2009 nur einen leichten Einbruch im Stimmungsbild.

Stimmungsbild in den neuen Bundesländern nähert sich an

Nach der Euphorie der Widervereinigung ging das Glücksgefühl der Menschen in den neuen Bundesländern mit einer dann folgenden Phase der Ernüchterung deutlich zurück, wie die Daten zeigen. Die Menschen in den alten Bundesländern sind bis heute zufriedener mit ihrem Leben als die in den neuen Bundesländern. Dies sei ernüchternd, erklärte Schupp.

Lebenszufriedenheit Ost/West (Bild: SOEP / DIW)
Die mittlere Lebenszufriedenheit in Ost- und Westdeutschland.
Zum Vergrößern Bild klicken (Bild: SOEP / DIW)

Allerdings habe sich der Abstand zwischen Ost und West über die Jahre hinweg maßgeblich verringert. Zuletzt sei er so gering wie noch nie gewesen. Das zunehmende Stimmungshoch in den neuen Bundesländern habe auch letztlich bewirkt, dass die Zufriedenheit im ganzen Land angestiegen sei, erläuterte Schupp.

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