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„Die Armut hat ein Kindergesicht in Deutschland“

20.3.2017 – Ende vergangener Woche fand in Berlin der Demografiegipfel der Bundesregierung statt. Heute wird im Vorfeld des Ende März in Düsseldorf stattfindenden Jugendhilfe-Gipfels ein „Chancen-Check“ für die 22 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von unter 27 Jahren (U27) vorgelegt. Thema ist hier unter anderem, wie Kinderarmut bekämpft werden kann.

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Die Bundesregierung hatte vergangene Woche auf ihrem Demografiegipfel eine Zwischenbilanz zu Fragen des demografischen Wandels gezogen. Zehn eingesetzte Arbeitsgruppen hatten ihre Beratungsergebnisse vorgelegt.

Demografischer Wandel bleibt aktuell

Ihre Demografiestrategie hat die Bundesregierung unter die Überschrift „Jedes Alter zählt“ gestellt. Auch wenn die Geburtenrate wieder steige und die Wanderungsgewinne aus dem Ausland sich positiv auf die Bevölkerungsentwicklung auswirkten (VersicherungsJournal 30.1.2017), ändere dies am langfristen Trend nichts, heißt es in der Zwischenbilanz der Regierung, die von den Arbeitsgruppen erstellt worden ist.

Der demografische Wandel bleibe aktuell, da die Lebenserwartung der Menschen weiter ansteige. „Die Alterung der Gesellschaft schreitet voran und der Anteil der Menschen in der Erwerbsphase sinkt.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hob in ihrer Rede in Berlin besonders die Bedeutung der Familie als „Quelle unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“ hervor.

Werden Demografielasten auf die Kommunen abgewälzt?

Nach Einschätzung der von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) geleiteten Arbeitsgruppe „Selbstbestimmtes Leben im Alter“ ist für den Lebensalltag aller Menschen, besonders aber auch für die älteren Menschen, das kommunale und lokale Umfeld von besonderer Bedeutung. Die Lebensqualität werde maßgeblich von der Infrastruktur, sozialen Netzwerken sowie der Bezahlbarkeit und Erreichbarkeit von Einrichtungen der Grundversorgung bestimmt.

Ein wichtiges Gestaltungselement der Kommunen sei die Altenhilfe (SGB XII). Zudem sollte die Förderpolitik zur Stärkung der Kommunen den Aufbau und das Betreiben von Netzwerken berücksichtigen. Die neuen gesetzlichen Regelungen zur Pflege und Pflegeberatung könnten hier einen Beitrag zur Stärkung und Verbreitung von Pflegenetzwerken in den Kommunen beitragen.

„Chancen-Check“ für die junge Generation

Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht die Armutsbedrohung weniger bei den Alten. „Die Armut hat ein Kindergesicht in Deutschland.“

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder und Jugendhilfe (AGJ) will heute vor der Presse in Berlin den „Deutschen Kinder- und Jugend-Monitor 2017“ vorlegen. Er befasst sich mit den Perspektiven der rund 22 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von unter 27 Jahren (U27). Ende März wird dann in Düsseldorf der „Jugendhilfe-Gipfel“ mit über 200 Veranstaltungen folgen. Hier werden über 30.000 Besucher erwartet.

Der Monitor berichtet unter anderem über die Themen Schulabgänger ohne Abschluss oder „Stotter-Start“ von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Zudem werden Maßnahmen gegen Kinderarmut und eine Qualitätsoffensive bei den Kindergärten eingefordert.

 
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