Biometrie-Rating deutscher Lebensversicherer

13.11.2017 – Das Rating basiert auf Bilanz-, Service- sowie Vertragskennzahlen, ergänzt um eine ausführliche Auswertung zu Transparenz-Daten sowie zur Flexibilität der Vertragsbedingungen, und verdichtet diese als Beitrag zur Meinungsbildung. Dabei bieten die Zwischenergebnisse wichtige Interpretationshilfen.

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Die Auswertung des neuen Heftes Biometrie-Rating deutscher Lebensversicherer wurde auf der konzeptionellen Gestaltung des seit 1992 erscheinenden Ratings deutscher Lebensversicherer entwickelt. Es basiert auf Bilanz-, Service- sowie Vertragskennzahlen, ergänzt um eine ausführliche Auswertung zu Transparenz-Daten sowie zur Flexibilität der Vertragsbedingungen, und verdichtet diese als Beitrag zur Meinungsbildung.

Im Vertragsteil fokussieren wir uns mit Risikolebens- (RLV) und Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) auf die beiden Biometrie-Hauptprodukte. Diese Policen haben fast alle Versicherer im Programm, weshalb sie sich für Vergleiche besonders gut eignen.

Zudem werden diese beiden Produktgruppen, sofern betrieben, sogar in der Bestandsbewegung der Geschäftsberichte abgebildet. Das sind wichtige Daten zur Kennzahlenberechnung und -interpretation, zum Beispiel für spezifische Stornoquoten.

Elf Anbieter konnten mit der Rating-Note „mmm“ für hervorragende Leistungen ausgezeichnet werden. Weitere elf Mal wurde „mm“ für sehr gute Leistungen vergeben. Acht Versicherer erhielten das „m“ für gute Leistungen. Schlechtere Bewertungen mussten nicht vergeben werden.

Vertragsdaten im Vergleich

Die Vertragskennzahlen beantworten die Frage: Wie viel Geld müssen die Kunden im Jahr 2017 für einen Vertrag zur Absicherung des Todesfallrisikos und der Berufsunfähigkeit pro Jahr bezahlen.

Ausgangspunkt sind hier die RLV-Verträge für einen angestellten Journalisten, einen selbstständigen Zimmermannmeister und einen Verwaltungsbeamten, jeweils mit unterschiedlichem Eintrittsalter und Vertragslaufzeit.

Für die BU sind die fiktiven Kunden ein Altenpfleger, ein selbständiger Versicherungsmakler und ein Realschullehrer. Auch hier hat jedes Beispiel unterschiedliche Ausprägungen in der Fallgestaltung. Dass die gewählten Beispiel-Kunden dabei nicht immer der typischen RLV- und BU-Zielgruppe entsprechen, ist durchaus beabsichtigt.

Bewertet wurden jeweils die Brutto- und Netto-Jahresbeiträge für Standard- und Honorartarife. Zusätzlich enthält das Rating für beide Produkte, also für die RLV und BU, jeweils einen Fragenkatalog zur Flexibilität der Tarife. Bewertet wurden hier Aspekte der Verträge, die unserer subjektiven Meinung nach bedeutsam und für einen Vergleich relevant sind.

Aufschlussreiche Zwischenergebnisse

Wie in jedem Vergleich gibt es natürlich auch in diesem Rating einen Sieger. Genauso interessant wie relevant sind jedoch auch die Teilergebnisse. Die Analyse ist in drei Bereiche unterteilt: Bilanz, Service und Transparenz sowie Vertragsdaten. Für jedes dieser drei Rating-Segmente werden eigene Ergebnisübersichten abgebildet. Dadurch wird schnell deutlich, welche Gesellschaft besonders stark beispielsweise bei den Bilanz- und Servicekennzahlen war.

Die Gesamtübersicht zu den Vertragsdaten wird zusätzlich in die einzelnen Produktarten aufgeteilt. So gibt es nicht nur den einen Gewinner als erfolgreichste Gesellschaft bei der Vertragsbewertung. Für alle untersuchten Verträge zur RLV und BU werden einzelne Ergebnistabellen veröffentlicht. Zudem wird auch abgebildet, wie viele Punkte es jeweils für die Beispielrechnungen und die Flexibilität der Verträge gab.

Auch bei den einzelnen Bilanz-Kennzahlen lohnt es, nicht nur auf den Rating-Sieger zu blicken. Neben dem 43. Platz bei der Nettorendite und Rang 47 bei der laufenden Durchschnittsverzinsung, belegte der Gewinner Position 38 bei der Gesamtreservequote, während nur bei der RfB-Zuführung, den Quoten zu den Betriebsaufwendungen und der Solvabilität sowie Sicherheitsmittelquote die vorderen Ränge erreicht wurden.

Das Rating kennt viele Gewinner aber keine Verlierer. Alle Teilnehmer haben einen Beitrag zur Transparenzgewinnung geleistet.

Weiterführende Informationen

Map-Report 897 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)

Weitere Informationen zum Inhalt und Aufbau des ersten Biometrie-Ratings: Inhaltsverzeichnis und Editorial.

Detaillierte Zusatzinformationen zu diesem Rating bietet die aktuelle Bilanzanalyse deutscher Lebensversicherer 2016, Map-Report Nr. 895. Auf 168 Seiten gibt diese Auswertung ausführliche Einblicke in die Geschäftsentwicklung der Branche, unterstützt die Interpretation der verwendeten Ratingkennzahlen und gewährleistet einen schnellen Überblick über den Stand und die Entwicklung der Geschäftsergebnisse.

Konditionen

Der Map-Report Nummer 897 – „Biometrie-Rating deutscher Lebensversicherer “ ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 85 Euro und als gedrucktes Heft für 95 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Jetzt bestellen.

Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.

 
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