Solvabilität im Vergleich 2007 bis 2016

29.6.2017 – Ein besonderer Aspekt im Map-Report 893 – „Solvabilität im Vergleich 2007 bis 2016“ sind die Berechnungen der SCR-Bedeckungsquoten mit und ohne Übergangsmaßnahmen. Zudem enthält das Heft grafische Detailübersichten zur Bedeckung für 54 Lebens- und 27 Krankenversicherer.

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Die Map-Report-Redaktion hat erstmals die Lebensversicherer und privaten Krankenversicherer einer Analyse der Solvabilitätsquoten nach dem neuen Solvency-II-Regime unterzogen. In der Neuauflage der Untersuchung wird auch die Entwicklung der Eigenmittelquoten über die vergangenen zehn Jahre grafisch dargestellt.

Große Unterschiede bei den Quoten

Alle 80 Lebens- und 34 private Krankenversicherer konnten zum Jahresende 2016 eine ausreichende SCR-Bedeckung nachweisen. Doch zumindest für die Lebensversicherungs-Unternehmen gelang das oftmals nicht ohne die für den Übergang auf das neue Eigenkapitalregime vorgesehenen Hilfen. Zwischen den Quoten der einzelnen Versicherungsunternehmen gab es dabei deutliche Unterschiede.

Die aufsichtsrechtlich relevante SCR-Quote der Branche (anrechenbare Eigenmittel der Branche im Verhältnis zum SCR der Branche inklusive Übergangsmaßnahmen) belief sich in der Lebensversicherung auf 420 Prozent. In diesem Durchschnittswert nicht enthalten sind Lebensversicherer, die auf Übergangsmaßnahmen verzichteten.

Bei dem Vergleich der SCR-Bedeckungsquoten ohne jegliche Hilfs- und Übergangsmaßnahmen zeigte sich ein anderes Bild. 22 Lebensversicherer erreichten zum 31. Dezember 2016 die Bedeckungsquote von 100 Prozent nicht. Aber genau für diese Situation wurden die Hilfsmaßnahmen erarbeitet, um den Gesellschaften den Übergang vom alten ins neue Aufsichtsregime zu erleichtern.

Die Bedeckungsquoten zwischen den Gesellschaften schwankten auch hier extrem. Der Marktdurchschnitt, berechnet als Mittelwert aller Quoten, beträgt 196 Prozent.

Vergleich zum Marktdurchschnitt

In den Einzelauswertungen der Jahre 2007 bis 2016 wurden alle Versicherer berücksichtigt, die sich in den vergangenen Jahren an unseren Solvabilitäts-Umfragen beteiligten oder deren Daten aus den Geschäftsberichten rückwirkend vollständig zu entnehmen waren. Diese Grafiken sollen dabei keineswegs einen Vergleich der Solva I (2007 bis 2015) mit den Solva-II-Werten (2016) darstellen. Ziel ist es vielmehr, zu veranschaulichen, wie sich die Bedeckungsquoten der einzelnen Anbieter in den vergangenen zehn Jahren verhältnismäßig zum Marktdurchschnitt entwickelten.

Aus den Grafiken wird dabei jeweils ersichtlich, ob und welche Übergangsmaßnahmen zur Berechnung der SCR-Bedeckung angewendet wurden. Zudem wird bei dem Übergang von dem Jahr 2015 zu 2016 veranschaulicht, wie sich die Bedeckungsquoten mit und ohne Übergangshilfen unterscheiden.

Wertvoller denn je

Map-Report 893 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)

Für Versicherungs-Gesellschaften bietet der Vergleich eine marktumfassende Übersicht darüber, wie das eigene Unternehmen im Verhältnis zu den Mitbewerbern bedeckt ist. Ebenso für Vermittler, die entscheiden, welche Anbieter für ihre Kunden optimal sind.

Die Solvabilitäts-Quoten waren nie wertvoller als heute. Denn die bisherigen Kennziffern nach den Solvency-I-Kapitalanforderungen berücksichtigten die Risikostruktur des Unternehmens nicht. Zwar gibt es Hürden bei dem Vergleich der neuen Quoten zwischen den einzelnen Gesellschaften. Aber für jeden Versicherer einzeln betrachtet, ist die neue Solvency-II-Quote aussagekräftiger als nach dem alten Aufsichtsregime.

Gerade jetzt zu Beginn der neuen Kapitalanforderungen ist es auch eine Aufgabe der Versicherer und Vermittler, die Kunden im unternehmensindividuellen Einzelfall über Besonderheiten zu informieren, die nachhaltig auf die Höhe der Bedeckungsquoten wirken.

Konditionen

Weitere Informationen zum Heftumfang lesen Sie im Inhaltsverzeichnis und Editorial (PDF-Datei, 117 KB).

Hintergrundinformationen zu der Studie enthält der Artikel „Die Solvency-II-Quoten sind da“.

Der Map-Report Nummer 893 – „Solvabilität im Vergleich 2007 bis 2016“ ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 85 Euro und als gedrucktes Heft für 95 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Jetzt bestellen.

Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.

 
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