Bilanzanalyse: Private Krankenversicherung 2002-2013

1.1.2050 – Das Heft Nummer 869 bietet eine umfangreiche Marktübersicht über Finanz- und Bestands-Kennzahlen der Branche. Darunter sind die Marktanteilsgewinne und Verluste in der Vollversicherung. Neben den Vergleichstabellen umfasst das Heft Einzelauswertungen der untersuchten 32 Unternehmen in Tabellen- und Diagrammform. Dies ist das erste Heft nach dem Verlagswechsel.

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Das Jahr 2014 war für Map-Report ein beinahe vernichtender Rückschlag. Im Januar erlag der langjährige und unersetzbare Kollege Claus Gießmann einem schweren Schlaganfall. Mit dem plötzlichen Tod von Chefredakteur, Herausgeber und Verleger Manfred Poweleit im September, stand es auch um die Zukunft von Map-Report nicht gut.

Neues Zuhause für den Map-Report

Glücklicherweise hat Map-Report ein neues Zuhause gefunden. Seit Januar 2015 erscheint der Brancheninformationsdienst im VersicherungsJournal Verlag.

Von September bis Dezember 2014 stand die Produktion faktisch still. Insofern gibt es bei den Veröffentlichungen vorerst Verzögerungen, die bis in die zweite Hälfte des laufenden Jahres nachwirken könnten. Die noch ausstehenden Map-Report-Standardwerke, deren Veröffentlichung nicht mehr möglich war, soll den Lesern aber nicht vorenthalten werden.

Die vorliegende Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2002-2013 ist der Startschuss für die Reaktivierung des Map-Reports. Bis Ende März ist noch die Veröffentlichung des P-Ratings der Deutschen Lebensversicherer, die Bilanzanalyse Lebensversicherung 2013 sowie das Rating der Privaten Krankenversicherung vorgesehen.

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Relevanz der Geschäftsberichte nimmt ab

Noch einige Anmerkungen zu dieser Ausgabe. Die privaten Krankenversicherer geraten mit der inhaltlichen Relevanz ihrer Geschäftsberichte immer mehr ins Hintertreffen. In den vergangenen Jahren gab es mehrere gesundheitspolitische Änderungen mit direkten Auswirkungen auf die Geschäftspolitik der Gesellschaften.

Ob Angaben zur Portabilität der Alterungsrückstellungen, der Einführung des Notlagentarifs und der geförderten Pflegevorsorge-Versicherung etc. Viele wichtige Details fehlen in den Jahresabschlüssen. Und mit jeder Neuerung wird die Lücke an fehlenden Informationen größer.

Es kann nicht sein, dass selbst für Bilanzanalysen aufwendige und zeitintensive Umfragen erforderlich werden. Zum einen wären diese Untersuchungen keine Bilanzanalysen im eigentlichen Sinn mehr. Zu anderen beteiligen sich nie sämtliche Markteilnehmer an Umfragen. Zumindest der brancheneigene Verband wäre gut beraten, wenn er seine Mitglieder zur größtmöglichen Transparenz, Konformität und Aktualität der Geschäftsberichte anhielte.

Änderungen im Kennzahlenkatalog werden ignoriert

Zu viel Hoffnung ist jedoch nicht angebracht. Im aktuellen PKV-Kennzahlenkatalog von Juni 2014 befindet sich beispielsweise eine überarbeitete Fassung des „PKV-Formblatt 1“ für die Zerlegung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung. Aber nicht einmal ein Viertel der Gesellschaften hat die neue Version in den aktuellen Geschäftsberichten verwendet.

Die Angaben in diesem Vordruck sind auch für die Berechnung der RfB-Quoten, der Überschussverwendungs-Quote und der Versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote unentbehrlich. Für das Geschäftsjahr 2013 war die Berechnung dieser Kennzahlen noch problemlos möglich. Hoffentlich bleibt das so.

In der Einleitung des Kennzahlenkatalogs weist der Verband darauf hin, dass der eigens entwickelte Kennzahlenkatalog auf alle Privaten Krankenversicherungen angewendet werden könne. Zudem seien die Kennzahlen in der Regel unmittelbar aus den Geschäftsberichten ableitbar und für Unternehmensexterne nachprüfbar. Dieser Absatz stand bereits in der Fassung vom März 1998 und ist in zunehmendem Maße nicht mehr zutreffend.

Für Branchenbeobachter ist der Katalog dennoch sehr hilfreich. Es gäbe aber einen Verbesserungsvorschlag: Auf Änderungen bei Kennzahlen könnte explizit hingewiesen werden, statt lediglich in den Formeln auf die entsprechenden Posten in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder PKV-Formblätter zu verweisen.

Inhaltsverzeichnis

Map-Report 869
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Der Map-Report 869 umfasst 145 Seiten mit diesem Inhalt:

  • Kapitalanlagen steigen, Erträge sinken, Seite 5

Graphische Übersichten:

  • Allianz, Seite 6
  • Alte Oldenburger, Seite 9
  • Arag, Seite 12
  • Axa, Seite 15
  • Barmenia, Seite 18
  • Bayerische Beamtenkrankenkasse, Seite 21
  • Central, Seite 24
  • Concordia, Seite 27
  • Continentale, Seite 30
  • Debeka, Seite 33
  • Deutscher Ring, Seite 36
  • DEVK, Seite 39
  • DKV, Seite 42
  • Gothaer, Seite 45
  • Hallesche, Seite 48
  • Hansemerkur, Seite 51
  • Huk-Coburg, Seite 54
  • Inter, Seite 57
  • Landeskrankenhilfe, Seite 60
  • LVM, Seite 63
  • Mannheimer, Seite 66
  • Mecklenburgische, Seite 69
  • Münchener Verein, Seite 72
  • Nürnberger, Seite 75
  • Pax-Familienfürsorge, Seite 78
  • Provinzial Kranken, Seite 81
  • R+V, Seite 84
  • SDK, Seite 87
  • Signal, Seite 90
  • UKV, Seite 93
  • Universa, Seite 96
  • Württembergische, Seite 99

Tabellarische Übersichten:

  • Beitragseinnahmen, Seite 102
  • Marktanteile, Seite 103
  • Die Kunden – versicherte Personen Vollkostenversicherung, Seite 104
  • Marktanteile – gemessen an den versicherten Personen in der Vollkostenversicherung, Seite 105
  • Die Kunden – versicherte Personen Pflegeversicherung, Seite 106
  • Bruttorendite, Seite 107
  • Nettorendite, Seite 108
  • Verwaltungskostenquote, Seite 109
  • Abschlusskostenquote, Seite 110
  • Schadenquote, Seite 111
  • Erfolgsquote 1, Seite 112
  • Erfolgsquote 2, Seite 113
  • Die Höhe der Alterungsrückstellungen, Seite 114
  • Anteil der Alterungsrückstellungen an den Kapitalanlagen, Seite 115
  • Übertragungswerte, Seite 116
  • Gewinne aus Abgang, Seite 117
  • Verluste aus Abgang, Seite 118
  • Abschreibungen, Seite 119
  • Solvabilität, Seite 120

Kennzahlen des PKV-Verbandes:

  • Eigenkapitalquote, Seite 121
  • RfB-Zuführungsquote, Seite 122
  • RfB-Zuführung absolut*, Seite 123
  • RfB-Entnahmeanteile: Einmalbeiträge, Seite 124
  • RfB-Entnahmeanteile: Barausschüttung, Seite 125
  • RfB-Quote, Seite 126
  • RfB-Fonds absolut*, Seite 127
  • Überschussverwendungsquote, Seite 128
  • Versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote, Seite 129
  • Schadenquote, Seite 130
  • Wachstum, Seite 131
  • Kapitalanlagen und Struktur, Seite 133
  • Kapitalerträge und Struktur, Seite 139
  • Kapitalaufwendungen und Struktur, Seite 142

Konditionen

Der Map-Report Nummer 869 „Bilanzanalyse: Private Krankenversicherung 2002-2013“ ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei (9,7 MB) für 89,50 Euro einschließlich Mehrwertsteuer. Sammelbesteller erhalten Rabatt. Hier informieren und bestellen.

 
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