Renten-Update 2017

21.4.2017 – Zum Jahresende 2015 betrug der an Anteil von Rentenversicherungen am gesamten Bestand 28,4 Prozent. Der Neugeschäftsanteil lag bei 25,8 Prozent. Grund genug, den Vergleich zur Sofort- und Aufschubrente zu überarbeiten und die Ergebnisse der vergangenen zwölf Jahre zu untersuchen.

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Am 25. April erscheint der „Map-Report 892 – Rentenversicherungen im Vergleich“. Das Heft ist eine Kombination aus unseren Vergleichen zu sofort beginnenden und aufgeschobenen Rentenversicherungen. Mehr als 20 Versicherer mit einem Marktanteil von 33 Prozent beteiligten sich an der Umfrage.

Im Vergleich der sofort beginnenden Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag hat die Map-Report-Redaktion für drei Laufzeiten mit Rentenbeginn ab den Jahren 1997, 2002 und 2007 jeweils die Entwicklung der monatlichen Rentenzahlungen grafisch dargestellt.

Für jedes Unternehmen werden die unterschiedlichen Gewinnsysteme nach volldynamischen, teildynamischen und konstanten Verträgen differenziert und einander gegenübergestellt.

Dynamische Verträge sind bei hohem Alter vorteilhaft

Dabei dauert es immer länger, bis sich die Sofortrente gegen Einmalbeitrag rentiert. Damit die Kunden, die sich für die dynamische Rente entschieden haben, insgesamt mehr Rente erhalten als bei der teildynamischen oder konstanten Variante, müssen sie in unseren Musterfällen im Durchschnitt knapp 80 Jahre alt werden.

Obwohl die monatlichen Rentenzahlungen bei volldynamischen Verträgen zu Beginn deutlich niedriger sind als bei der teildynamischen oder kontanten Rente, ändert sich das für die 1997 beginnenden Rentenzahlungen im Musterfall durchschnittlich nach dem siebten Jahr.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die dynamische Rente ab dem achten Jahr das Nonplusultra ist. Um zu ermitteln, ab wann bei welchem Überschusssystem letztlich in der Summe die höchste Rente erzielt wird, gilt es die einzelnen Rentenzahlungen zu berücksichtigen.

Bei der Berechnung aller empfangenen Rentenzahlungen übersteigt die dynamische Rente die teildynamische erst im August 2012, also nach 15 Jahren und sieben Monaten. Noch einen Monat länger dauert es, bis die Summe der Rentenzahlungen auch die der konstanten Rente übersteigen. In beiden Fällen müsste der bei Vertragsbeginn 63-jährige Kunde also knapp 79 Jahre alt werden, sofern er auf die Maximierung seiner Rentenzahlungen setzt.

Map-Report 892 Monatsrenten ab 1997 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)
Quelle: Map-Report 892 (Bild: VersicherungsJournal Verlag)

Vergleich aufgeschobener Rentenversicherungen

Der Vergleich zur aufgeschobenen Rentenversicherung gegen laufende Beitragszahlung fokussiert sich auf die Rendite-Entwicklung ausgezahlter Kapitalabfindungen anhand von drei Musterbeispielen für die Laufzeiten über zwölf, 20 und 30 Jahre.

Für jedes Unternehmen werden dabei die Renditen und Kapitalabfindungen aus der Rentenversicherung in anschaulichen Diagrammen abgebildet. Zudem wird übersichtlich ausgewiesen, wie leistungsfähig die einzelnen Gesellschaften im Vergleich zum Marktdurchschnitt agierten.

Garantierte Leistungen und Rückkaufswerte

Untersucht wurde zudem, wie hoch die bei Vertragsabschluss garantierten Kapitalabfindungen und Beitragsrenditen für die drei Laufzeiten über zwölf, 20 und 30 Jahre waren. Der direkte Vergleich zu den bei Rentenbeginn tatsächlich ausgezahlten Beträgen zeigt große Differenzen innerhalb der Branche.

Auch die bei Vertragsabschluss garantierten Rückkaufswerte wurden genauer unter die Lupe genommen. Denn wer seine Lebensversicherung kündigen will oder muss, der sollte so lange wie möglich warten. Ausgewertet wurde die Höhe der Rückkaufswerte sowohl nach dem ersten Vertragsjahr und jeweils unterteilt in Fünfjahres-Schritte. Für den Vertrag mit 20-jähirger Laufzeit werden somit die Rückkaufswerte nach dem ersten, fünften, zehnten und 15. Jahr abgebildet.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebensversicherung · Mapreport · Marktforschung · Rente
 
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