Auf dem neuesten Stand

27.2.2017 – Ein zentraler Aspekt in der PKV ist die Beitragsstabilität im Alter. Erstmals wurde deshalb im Map-Report 891 – „Rating Private Krankenversicherung“ die Beitragsentwicklung eines Rentners in der Bewertung des Vertragsteils aufgenommen. Der Servicebereich widmet sich jetzt zusätzlich dem Thema Transparenz und mit der neuen Finanzkraftquote nach Solvency II wurde auch der Bilanzteil aktualisiert.

WERBUNG

Am 28. Februar erscheint die Neuauflage „Rating Private Krankenversicherung“ der Map-Report-Redaktion. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2000 wurde die Systematik immer weiter modifiziert. Nachdem es im vergangenen Jahr bereits Neuerungen im Bilanzteil gab, wurde die aktuelle Ausgabe in allen drei Teilbereichen erweitert.

Beitragsentwicklungen für Senioren

Die Untersuchung der Beitragsentwicklungen beinhaltet in diesem Rating erstmals ein Fallbeispiel für Senioren. Der Modell-Vertrag wurde im Jahr 1982 abgeschlossen. Anfang des Jahres 2017 sind die Beispielkunden bereits 75 und 73 Jahre alt. Für diese Versicherten entfaltet die Verwendung der Alterungsrückstellung nach § 150 VAG ihre Wirkung.

Im beobachteten Zeitraum der Jahre 2000 bis 2017 lag die durchschnittliche Beitragserhöhung in der Beispielrechnung des im Ruhestand befindlichen ehemaligen Angestellten im Branchenschnitt deutlich unter der Vergleichsrechnung des berufstätigen Angestellten.

Map-Report 891

Während zur PKV vor allem im Zusammenhang mit Beitragsexplosionen berichtet wird, zeigen sich im Rentenalter oft gegenteilige Tendenzen. So senkten die Rating-Teilnehmer die Beiträge für die Senioren des Öfteren. Zwar steigen die Beiträge im Durchschnitt, jedoch zeigen die beitragsentlastenden Mittel ihre Wirkung.

Neu hinzugekommen ist im Vertragsteil zudem die Bewertung zur Flexibilität der Tarife. Unter dieser Rubrik werden zehn Fragen rund um die Tarifausgestaltung bewertet.

WERBUNG

Eigenkapital-Ausstattung nach Solvency II

Mit der sogenannten Solvency II steht ein völlig neues Eigenkapitalregime bereit. Dabei geht es seit Beginn des Jahres 2016 nicht mehr um die allgemeine Höhe der Solvabilität oder um eine höhere Quote, sondern um die Art ihrer Zusammensetzung und um die Strategie dahinter.

Um bei der Solvabilitätsquote II zu vergleichbaren Ergebnissen zu kommen, fragten wir nach der Bedeckung der Solvabilitätskapital-Anforderungen (SCR) gemäß Standardformel ohne Volatilitätsanpassung, ohne Rückstellungs-Transitional und ohne Zins-Transitional zum 1.1.2016 („Day 1 Reporting“). Das ist die Solvabilität ohne die sogenannten Hilfsmittel.

Dadurch, dass bei der Solvabilität II spezielle Risiken berücksichtigt werden, kann der Vergleich zwischen den Kennzahlen der Solva I und der Solva II tendenziell verdeutlichen, bei welchen Versicherern Risiken höher einzuschätzen sind.

Transparenz als Service-Kriterium

Der Schwerpunkt liegt bei den Inhalten der Jahresabschlüsse. Für uns als Journalisten, aber auch für Vermittler und Kunden, sollten Geschäftsberichte eine wichtige Informationsquelle sein. Wir fragten hier deshalb einige Aspekte ab, die unserer subjektiven Meinung nach in den Geschäftsberichten stehen sollten.

Die Bewertung dreht sich hauptsächlich um wie dem Neugeschäft nach betriebenen Versicherungsarten und der Anzahl an versicherten Personen. Diese Daten sollten keine Geschäftsgeheimnisse sein. Mit dem durchschnittlichen unternehmens-individuellen Rechnungszins und Übertragungswerten aus Alterungsrückstellungen wurden zudem Daten bewertet, die zur korrekten Berechnung einiger PKV-Verbandskennzahlen obligatorisch sind.

 
WERBUNG
WERBUNG
Mit Storytelling Kunden gewinnen

Kunden gewinnen mit Vorträgen

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Zahlen und Daten mittels einer Geschichte zu veranschaulichen? Storytelling in Gespräch und Vortrag zieht die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden auf Ihr Thema.

In diesem Praktikerhandbuch wird erklärt wie!

Mehr Informationen...