Private Krankenversicherung auf dem Prüfstand

4.11.2016 – Die Beitragsstabilität im Alter ist eines der zentralen Themen in der PKV. Wieviel Cent von einem Euro die Versicherer aufwenden, damit die Beiträge stabil bleiben, verdeutlicht die Vorsorgequote. In Zeiten des anhaltenden Niedrigzinsniveaus wird zur Interpretation der Nettorendite auch die laufende Durchschnittsverzinsung berücksichtigt.

WERBUNG

Am 8. November erscheint der „Map-Report 888 –Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2004 bis 2015“. Auf 126 Seiten bietet dieses Heft ausführliche Einblicke in die Geschäftsentwicklung der Branche.

Trotz des Umfangs gewährleistet die Bilanzanalyse einen schnellen Überblick über den Stand und die Entwicklung der einzelnen Kennzahlen für die untersuchten Gesellschaften. Der übersichtliche Vergleich einzelner Anbieter fördert die Markttransparenz, unterstützt eine unabhängige und objektive Beratung und erhöht die Haftungssicherheit für Vermittler.

Die jeweils 10 stärksten Auf- und Absteiger übersichtlich als Grafik

Zu den klassischen Bilanzkennzahlen wie Nettorendite, Verwaltungskosten- und Abschlusskostenquote, Beitragseinnahmen, Marktanteilen und vielen weiteren Kennziffern, werden im Vergleich zum Vorjahr jeweils die zehn Auf- und Absteiger grafisch dargestellt. Das erspart Zeit bei er Zahleninterpretation.

Map-Report 888 - die Beitragsgewinner (Bild: VersicherungsJournal Verlag)
Quelle: Map-Report 888

Zudem beinhaltet der Vergleich zu allen Anbietern acht Grafiken zu ausgewählten Kennzahlen. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren werden damit die Trends der jeweiligen Gesellschaft im Vergleich zum Markt veranschaulicht.

In der Berichterstattung zur PKV dreht sich viel um die Beitragsstabilität im Alter. Grund genug einmal nachzusehen, viel Cent von einem Euro die Versicherer aufwenden, damit die Beiträge stabil bleiben. Dazu wurde die Vorsorgequote berechnet. Neu aufgenommen wurde in diesem Jahr zudem die laufende Durchschnittsverzinsung gemäß Definition des PKV-Kennzahlenkatalogs.

Die Vorsorgequote

Als Pendant zur Versicherungs-geschäftlichen Ergebnisquote wurde die „Vorsorgequote“ berechnet. Die Ergebnisquote gibt an, wie viel von den Jahresbeitragseinnahmen nach Abzug der Aufwendungen für Schäden und Kosten übrig bleibt.

Die Vorsorgequote ergibt sich aus der Gegenüberstellung der verschiedenen Vorsorgemaßnahmen mit den verdienten Bruttobeiträgen. Durch diese Vorsorgemaßnahmen gilt es sicherzustellen, dass die Beiträge infolge einer vermehrten Inanspruchnahme von Leistungen im Alter nicht steigen.

Der LVM beispielsweise kam 2015 auf einen Wert von 56,71 Prozent. Von einem Euro Beitragseinahmen wurden somit 56,71 Cent zurückgelegt, um die Leistungen der Zukunft zu finanzieren.

Die laufende Durchschnittsverzinsung

Erstmals wird in dieser Untersuchung auch die laufende Durchschnittsverzinsung nach Verbandsdefinition veröffentlicht. Hierbei werden nur die laufenden Kapitalanlageerträge und -aufwendungen berücksichtigt. Anders als bei der Nettorendite, bleiben Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Abschreibungen, ausgenommen normale Abschreibungen auf Grundbesitz, außer Betracht.

Map-Report 888

Für das angesichts anhaltend niedriger Marktzinsen gute Resultat der Nettorendite ist die verstärkte Auflösung von Bewertungsreserven verantwortlich. Das wird deutlich bei dem Vergleich mit der laufenden Durchschnittsverzinsung.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und den seit einigen Jahren nicht mehr identischen Rechnungszinshöhen, kommt der Frage nach der Verzinsung der Kapitalanlagen eine wichtige Bedeutung zu.

Konditionen

Der Map-Report Nummer 888 – „Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2004 bis 2015“ erscheint am 8. November. Er ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 89,50 Euro und als gedrucktes Heft für 102,20 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Jetzt bestellen.

Die Konditionen für Sammelbestellungen und weitergehende Nutzungsrechte fordern Sie bitte für Ihren Bedarf per E-Mail oder über unser Kontaktformular an.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Geschäftsbericht · Mapreport · Private Krankenversicherung
 
WERBUNG
WERBUNG
Mit Storytelling Kunden gewinnen

Kunden gewinnen mit Vorträgen

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Zahlen und Daten mittels einer Geschichte zu veranschaulichen? Storytelling in Gespräch und Vortrag zieht die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden auf Ihr Thema.

In diesem Praktikerhandbuch wird erklärt wie!

Mehr Informationen...

WERBUNG