Anzahl der Bewertungen steigt auf 26 Gesellschaften

2.9.2016 – Für das zweite Rating zur fondsgebundenen Rentenversicherung wurde bewusst auf die Unterstützung der Branche verzichtet. Die Bewertung der Modellrechnungen wird stattdessen von Informationen des unabhängigen Analysehauses Morgen und Morgen getragen.

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Am 6. September erscheint erstmals ein Lebensversicherungs-Rating der Map-Report-Redaktion, das nicht auf einer Umfrage unter den bewerteten Gesellschaften basiert. Hintergrund für diese Ausgabe war die geringe Teilnahmebereitschaft der Branche zum ersten Fondspolicen-Rating deutscher Lebensversicherer, Map-Report Nr. 885, was in der Umsetzung eine Herausforderung darstellte.

Letztlich standen zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder zu kapitulieren und es bei einer Untersuchung mit sieben Teilnehmern zu belassen. Oder aber einen weiteren Versuch zu starten, ohne dabei auf die Unterstützung der Versicherer angewiesen zu sein. Im ersten Lebensversicherungs-Rating ohne aktive Teilnahme seitens der Gesellschaften, spielen deshalb Vertragsdaten des Analysehauses Morgen und Morgen eine zentrale Rolle.

Mit Standard Life und Canada Life sind erstmalig auch zwei Gesellschaften vertreten, die nicht nach deutschem Recht bilanzieren und deshalb auch keine vergleichbaren Geschäftsberichte vorlegen konnten. Insofern bezieht sich der Hefttitel auch nicht wie sonst üblich auf in Deutschland beheimatete Gesellschaften, sondern auf Anbieter mit Geschäftstätigkeit in unserem Land.

Unterstützung durch externe Experten

Quelle: Map-Report 886

Nach 26 Jahren Markt beobachtender Berichterstattung haben wir erstmals die Hilfe externer Experten in Anspruch genommen. Bereits im Heft 885, Fondspolicen-Rating deutscher Lebensversicherer, war der Geschäftsführer der Investiga UG, Sasa Perovic, für die Konzeption und Auswertung der Fondsdaten verantwortlich. Und auch dieses Mal stand er wieder mit an Bord.

Noch einen Schritt weiter gingen wir beim Vertragsteil. Nachdem die Branche mit Ausnahme von sieben Versicherern in kollektives Schweigen verfiel, ließen sich die Kollegen des unabhängigen Analysehauses Morgen & Morgen GmbH nicht lange bitten und stellten die Beispielrechnungen für die Vertragsbewertung zur Verfügung. Insofern basiert dieses Rating nur zu 60 Prozent auf öffentlichen Daten der Versicherer, die restlichen 40 Prozent entfallen auf die Werte der Hofheimer Analysten.

Die von Morgen und Morgen zur Verfügung gestellten Beispielrechnungen zu den Verträgen bilden dabei die Basis für die Teilbewertung Verträge. Lagen Vertragsdaten für eine bestimmte Gesellschaft vor, wurde versucht, die weiteren bewertungsrelevanten Merkmale aus den bis zum 30. Juni downloadbaren Jahresabschlüssen sowie den Internetseiten der Anbieter zu eruieren.

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Unterschiede zum Map-Report Nr. 885

Eine vornehmlich auf öffentliche Daten gestützte Bewertung wird in der Regel nicht die analytische Tiefe einer umfangreichen Unternehmensbefragung erreichen. Dennoch war es möglich, ein aussagekräftiges Kompendium zu erstellen.

Inhaltlich unterscheidet sich dieses Public Information-Rating (PI-Rating) vom Fondspolicen-Rating deutscher Lebensversicherer, Map-Report Nr. 885, vor allem in zwei den Vertragsteil betreffenden Aspekten. Für das auf der Umfrage bei den Gesellschaften konstruierte Standard-Rating flossen Kriterien zu den Leistungen, Kosten und zur Flexibilität der Verträge ein. Diese Daten sind nur sehr begrenzt öffentlich abrufbar und finden deshalb in diesem PI-Rating für die allgemein zugänglichen Angaben keine Verwendung. Stattdessen wurden auch Nettotarife berücksichtigt.

Zusätzlich enthält der Bereich Service und Transparenz einen Kriterienkatalog zum Informationsgehalt der öffentlichen Darstellung.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Fondspolicen · Geschäftsbericht · Lebensversicherung · Mapreport · Marktforschung · Nettopolicen · Rating · Rente
 
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