Map-Report: 25 Jahre Einblicke in die Branche

11.11.2015 – Mit Gründung des Map-Reportes im Jahr 1990 konnte Verleger Manfred Poweleit seine Vorstellung von Wirtschaftsjournalismus umsetzen. Die Ergebnisse waren und sind tabellenreiche Hefte mit Tiefgang. Bis zu seinem Ableben im Jahre 2014 leitete er die Geschicke des Rating-Magazins. Seit Januar 2015 gehört der Map-Report zur VersicherungsJournal Verlag GmbH und feiert unter neuem Dach sein Jubiläum.

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Vor 25 Jahren kam mit dem Bilanzanalyse-Heft die erste Ausgabe des Map-Reportes auf den deutschen Magazin-Markt. Seitdem bietet die Publikation mit wiederkehrenden Ratings ihren Lesern nicht nur Informationsgehalt, sondern auch eine Entscheidungsgrundlage für zukünftiges Handeln. Die aktuelle Ausgabe feiert damit ein echtes Jubiläum und wartet wie gewohnt mit Analysen und Fakten aus der Branche auf.

Manfred Poweleit, früherer Chefredakteur und Herausgeber des Map-Reports, gründete den Verlag Manfred Poweleit, weil er als selbstständiger Verleger endlich die Art von analytisch-systematischen Fachjournalismus umsetzen konnte, die er als angestellter Journalist nicht in der von ihm gewünschten Form hatte ausüben können. Der Map-Report ist damit auch Ausdruck seines persönlichen Berufswunsches gewesen.

Vom Wirtschaftsjournalisten zum Verleger

Poweleit wurde am 24. Juni 1955 in Emden geboren. Bereits in der Oberstufe entstand in ihm der Wunsch, Wirtschaftsjournalist zu werden. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er ab 1975 in Göttingen. Nach redaktionellen Stationen beim Ostfriesischen Kurier, beim ostwestfälischen Westfalen-Blatt, der Wirtschaftswoche und dem Manager Magazin kam es zu der Entscheidung einen auf Versicherungs-Ratings spezialisierten Verlag zu gründen (VersicherungsJournal 23.9.2014).

Der Herausgeber des Map-Reportes verfolgte von Beginn an den Ansatz „Wenig frecher Text und unendlich viele Tabellen mit Tiefgang“. Bis zur vollständigen Akzeptanz durch die Branche dauerte es jedoch einige Zeit. Im Jahr 1996 erhielt Poweleit Verstärkung durch den heutigen Chefredakteur Reinhard Klages, der schon 2002 die Position des stellvertretenden Redaktionsleiters innehatte.

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Branche erkennt hohe Kompetenz des Map-Reportes an

Ebenfalls im Jahr 2002 zeigte sich, dass die Versicherungsbranche die Kompetenz des Map-Reportes vollständig anerkannt hatte. Ursächlich dafür war die Einsetzung eines Sonderbeauftragten durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (BaFin) für den Lebensversicherer Familienfürsorge. Dieser Sonderbeauftragte sei jedoch nach eigener Aussage „nicht für Interviews mit Journalisten da, sondern um die Interessen der Versicherten zu vertreten” (VersicherungsJournal 2.8.2002).

Als Folge häuften sich die Anfragen rund um den Geschäftsbericht des Lebensversicherers in der Redaktion des Map-Reportes. Die Journalisten erhielten „fachlich fundierte Kritik“, „die kein Blatt vor den Mund nahm und für die nötigen Schlagzeilen sorgte.“ Diese konnte Manfred Poweleit eben deshalb bieten, weil die Branche Verlag und Redaktion längst freiwillig mit Daten belieferte, die anderen vorenthalten wurden.

In seinen letzten Lebensjahren war Poweleit jedoch nicht nur ein zuvorkommender und fachkundiger Ansprechpartner für die Presse, sondern etablierte sich ebenfalls als Referent auf Fachtagungen und -konferenzen sowie bei Veranstaltungen von Vermittlerverbänden und Hausvereinen oder sogar bei Vertriebsveranstaltungen.

Im September 2014 verstarb Manfred Poweleit überraschend im Alter von 59 Jahren.

Fortführung des Dienstes in neuem Verlagshaus

Mit der Eingliederung des Map-Reportes durch die VersicherungsJournal Verlag GmbH in das Publikationsspektrum des Verlages im Dezember desselben Jahres und der Berufung von Reinhard Klages zum Chefredakteur des Brancheninformations-Dienstes konnte das renommierte Magazin jedoch fortgeführt werden (VersicherungsJournal 17.12.2014).

Seit Januar 2015 erscheinen mindestens zehn Ausgaben im Jahr. Die Herausforderung, das berufliche Erbe Manfred Poweleits anzutreten und weiterzuentwickeln, hat das Verlagshaus angenommen.

Nach einigen Anpassungen der Ratingsysteme an die aktuelle Lage der Branche und einer optischen Neugestaltung präsentiert die Redaktion die Inhalte im Map-Report auch im Jubiläumsjahr in bewährter Manier kritisch und transparent und wird dies auch in Zukunft tun.

Hilka H. Jeworrek

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsverband · Geschäftsbericht · Mapreport · Rating · Versicherungsaufsicht
 
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