Wechselbereitschaft in der Versicherungswirtschaft

Im Rahmen seiner alle zwei Jahre durchgeführten Strukturanalyse hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) neben betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und Erfolgsfaktoren von Ausschließlichkeits- und Mehrfachvertretern sowie Maklern auch wieder die Abwanderungsbereitschaft der Versicherungsvermittler untersucht.

Die Wechselbereitschaft ist „eher gering ausgeprägt“, so die Studienautoren Professor Dr. Matthias Beenken sowie Professor Dr. Michael Radtke von der Fachhochschule Dortmund in der Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2016/2017“.

Je nach Vermittlertyp gibt es allerdings gewaltige Unterschiede: Während es bei den Versicherungsmaklern nur 0,5 Prozent waren, liegt der Wert bei den Einfirmenvertretern bei rund einem Achtel. Vergleichsweise hoch war auch der Anteil der abwanderungsgefährdeten Mehrfachvertreter.

BVK-Studie

Untersucht wurde auch, wohin die Vermittler wechseln möchten. Ergebnis: Fast zwei Drittel der abwanderungsgefährdeten Einfirmenvertreter möchte in den Maklerstatus wechseln, ein knappes Viertel möchte in der Ausschließlichkeit verbleiben, aber die Gesellschaft wechseln. Mehrfachvertreter zu werden ist für nicht einmal jeden Siebten eine Option.

Bei welchen Gesellschaften der Anteil an unzufriedenen Einfirmenvertretern am größten ist und welche Wechselgründe angegeben wurden, steht in der Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2016/2017“.

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