2.9.2010 – Dem Beitrag von Herrn Schiefelbein muss ich mich leider anschließen. Eine regelrecht absurde (Über-) Bewertung von Vorerkrankungen führt dazu, dass man als Vermittler fast resigniert, wenn der Kunde beispielsweise von Magen- oder Rückenbeschwerden, selbst wenn sie einmalig waren, berichtet.
Der Aufwand im Berufsunfähigkeits- (BU-) Geschäft ist derartig groß; die Annahmequote steht in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zum Aufwand, so dass ich inzwischen andere Bereiche wie Sachversicherungen und Finanzierungen übergewichte. Auch für die Kunden ist die Annahme- beziehungsweise Ablehnungspolitik der Versicherer nicht nachvollziehbar und führt zu großer Verärgerung, da häufig keine echte Alternative zur BU-Absicherung vorhanden ist. Schwere-Krankheiten-Vorsorge und anderes werden ja nahezu identisch in Bezug auf die Risikoprüfung gehandhabt.
Gudrun Steiner-Hess
zum Leserbrief: „Annahmepolitik der Versicherer verantwortlich”.
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