Über Risiken der Alternativen aufklären

9.10.2012 – An dieser Entwicklung sind sowohl Politik als auch Versicherer und Vertriebe schuld. Der Verbraucher wird mit Negativmeldungen von überhöhten Provisionen, Bordellbesuchen und fallenden Zinsen überhäuft.

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Steuervorteile werden genommen und die Versicherer legen immer noch keinen Wert auf charakterlich einwandfreie Vermittler. Viele Verbraucher schließen keine Versicherungen mehr ab, nur weil jemand eine Provision dafür bekommt, ein Leserbrief hier zeigt dieses sehr deutlich.

Aber über die Risiken alternativer Versorgungs-Möglichkeiten klärt die Presse nicht auf. Das Eigenheim als Alterversorgung? Ein Haus kostet Geld und bringt nichts ein außer Kosten für Unterhaltung und Instandsetzung. Diese sind oft weitaus höher als eine Miete. Wenn man alt ist, ist das Haus auch alt und dann kommen Kosten.

Solaranlagen? Wenn man Rentner ist, sind diese entweder defekt oder man hat riesige Summen für Reparaturen ausgegeben.

Bei Fonds hat der 11. September gezeigt, was passieren kann, und bei Edelmetallen weiß auch keiner, wo die Reise hingeht. Und dafür muss man auch erst einen Käufer finden. Mit Edelmetallen an der Kasse bezahlen, geht meines Wissens noch nicht.

Auch wenn die Angst vor dem Euro-Aus geschürt wird, die gute alte Lebensversicherung und Rentenversicherung bleiben immer noch die flexibelsten und sichersten Versorgungs-Möglichkeiten. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Und dass jemand eine Provision bekommt, ist vollkommen Ok. Er muss auch den Vertrag über viele Jahre betreuen.

Achim Finke

achim.finke@af-versicherungsmakler.de

zum Artikel: „Drastischer Einbruch der Vorsorgebereitschaft”.

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