1.11.2012 – Hier sieht man einmal mehr, wie weit weg von der Realität die Politiker, nicht nur in Berlin, sind. 1,5 Millionen Anträge im ersten Jahr wegen fünf Euro Zuschuss im Monat! Da kommt niemand freiwillig, um einen Vertrag zu unterzeichnen.
Und bei zwei Monatsbeiträgen Provisionsdeckelung kommt kein Vermittler zum Kunden, höchstens automatische Vertragsaussendung, und wer dann unterzeichnen will, macht dies (Beratung gleich Null möglich).
Bei einem Monatsbeitrag von circa 20 Euro monatlich (30 Jahre, 600 Euro monatlich in Pflegestufe II) ergibt dies eine Provision von 40 Euro – da geht kein Vermittler/Makler zum Kunden. Totgeburt von Anfang an, unabhängig davon, dass die Hürden der Gesundheitsprüfung bleiben.
Eine Lösung ist aus meiner Sicht nur über höhere Beiträge/Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) möglich beziehungsweise zusätzliche Absicherung über private Verträge für diejenigen, die dies wollen – ohne staatlichen Eingriff.
Peter Schultheiß
zum Artikel: „Regierung rechnet 2013 mit 1,5 Millionen Pflege-Bahr-Kunden”.
+Thorulf Müller - Es stellt sich die Frage der Berufswahl. mehr ...
Hans-Jürgen Kaschak - Verwaltungsaufwand rechnet sich nicht. mehr ...
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