16.3.2012 – Auf der einen Seite haben wir ein System, in dem Versicherer pleite gehen und Kunden sich neue Risikoträger suchen müssen.
Ein System, das ohne Zusammenschlüsse von finanziell angeschlagenen Unternehmen zerbricht, ein System, das ohne jährliche Steuerzuschüsse in Milliardenhöhe nicht überlebensfähig ist, ein System, das so schlecht leistet, das Leistungsempfänger pleite gehen, wenn sie keine Alternativen wahrnehmen, und natürlich auf der anderen Seite – die privaten Krankenversicherer.
Die Zukunft liegt nicht in einem System, wie es momentan vorherrscht, nämlich umlagefinanziert, sondern mit Kapital rückgedeckt.
In der Rentenversicherung haben wir es langsam verstanden. In der Krankenversicherung allerdings lässt die Einsicht noch auf sich warten.
Ob die Zukunft sich daher ausschließlich an der privaten Krankenversicherung orientieren sollte, möchte ich so nicht verstanden wissen, aber beide Systeme könnten voneinander lernen und Zuschüsse nicht mehr mit der Gieskanne verteilt werden.
Alexander Schütz
zum Artikel: „Neuer Frontalangriff auf die PKV”.
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