Solidarität kostest halt etwas

11.1.2017 – Mit der Einsicht, dass ein einheitliches Gesundheits-System für alle gelten soll, müssten selbstverständlich hier auch Menschen integriert werden, die derzeit aus Altersgründen nicht in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurück können.

WERBUNG
Kennen Sie Ihren Marktwert?
Mit einem Stellengesuch in unserem Anzeigenmarkt finden Sie ihn heraus.
Kostenlos und unter Chiffre...

Wenn ein Systemwechsel politisch gewünscht ist, gäbe es keine Beitragsbemessungs-Grenze. Und Beiträge müssten von jeder Einkommensart – und zwar solidarisch – entrichtet werden. Das Ganze über Steuer finanziert, könnte für die unteren Einkommen eine Senkung der Gesundheitsvorsorge-Kosten bedeuten. Und Menschen, die ohnehin nur ihr Vermögen so hart an den Börsen arbeiten lassen, würden halt von den Renditen ein wenig mehr abgeben müssen.

Wen schreckt das eigentlich so sehr? Solidarität kostest halt etwas und wird folgerichtig nicht – wie derzeit – von denen finanziert, die eigentlich der Solidarität bedürften. Und wenn diese Solidarität sozialen Frieden bedeutet, leiste ich zukünftig gerne meinen Solidarbeitrag, indem ich auf Provisionen aus PKV-Vermittlung verzichte.

Gabriele Fenner

gabriele.fenner@vsmp.de

zum Leserbrief: „Exorbitante Beiträge zu zahlen”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Raimund Brendle - Es gibt dann erst recht zwei Klassen. mehr ...

WERBUNG
WERBUNG
Neue Impulse für die bAV

2018 tritt das BRSG in Kraft. Es enthält einige neue Anreize für die betriebliche Altersversorgung.

Wie Sie diese nutzen können, erfahren Sie hier.

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.de
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
  • Youtube – Hintergründe zum Buchprogramm
weitere Leserbriefe
WERBUNG