30.8.2010 – Mich wundert auch, dass das Gericht die Honorarforderung nicht einfach unter dem Aspekt des sittenwidrigen Wuchers gekippt hat. Falls man 30 Jahre Laufzeit unterstellt, würde die Gesamteinzahlung in die Police bei 48.000 Euro liegen bei 6.000 Euro Honorar, entsprechend einer Courtage von 12,5 Prozent, was mehr als das Doppelte des Üblichen beträgt.
Auch bei einer Abrechung nach Stundensatz liegt das Honorar weit jenseits des Üblichen. Der Makler, der ein derartiges Produkt vermittelt und dann auch noch seinen Kunden verklagt, schädigt die gesamte Branche.
Carsten Fricke
zum Leserbrief: „Ein Handwerker müsste für diesen Lohn 100 Stunden arbeiten”.
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