Selbstständige Versicherungsvermittler ist kein Spitzenverdiener

19.5.2017 – Die Definition des Begriffs Gewinn ist besonders hervorzuheben beziehungsweise kann zu Fehlinterpretationen führen beziehungsweise tut das auch. Ich habe schon sehr oft im Kollegenkreis gehört, dass da von 2.500 Euro oder 3.000 Euro als Gewinn im Monat gesprochen wurde, was dann aber nur eine Entnahme aus den Einnahmen darstellte, die der Kollege für sich zum Leben brauchte.

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Aber das ist ja kein Gewinn, sondern es ist faktisch die Kostenposition Unternehmerlohn. Dass sich viele Bundesbürger für so einen Bruttolohn das Arbeitspensum eines Selbstständigen nie aufbürden würden, sei nur am Rande angemerkt.

Bei Vermittlern in der Rechtsform der GmbH (auch in der Ein-Mann-Gmbh) ist der ausgewiesene Gewinn dann wirklich einer, weil da das Geschäftsführergehalt schon vorher bezahlt beziehungsweise rausgerechnet worden ist. Aber das klare Fazit, dass im Durchschnitt der selbstständige Versicherungsvermittler kein Spitzenverdiener ist und der Beruf dafür auch noch ein miserables öffentliches Ansehen hat, ziehe ich (leider) auch.

Andreas Reissaus

reissaus@gmx.de

zum Artikel: „So viel Gewinn erzielen Versicherungsvermittler”.

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