„Recht des Stärkeren” spielt zunehmend eine Rolle

16.3.2017 – Eigentlich nur schwer verständlich: Eine „Richtgeschwindigkeit“ ist meines Erachtens eine Soll- aber keine Muss-Vorschrift. Wenn das Urteil Schule macht, würde zukünftig jeder „schnelle“ Fahrer eine Mitschuld tragen.

WERBUNG

Das entspricht nicht meinem Rechtsempfinden. Zumal bei Dunkelheit unschwer erkennbar ist, dass ein „schneller” Fahrer naht, und daher kein „unbeschwertes“ Ausscheren möglich ist.

Allerdings spielt in letzter Zeit häufig das „Recht des Stärkeren” eine große Rolle, verbunden mit wenig Rücksicht. Daher mag das Urteil diesem Gesichtspunkt auch Rechnung tragen – selbst wenn es relativ unverständlich zu sein scheint.

Ulrich Schilling

u.g.a.schilling@t-online.de

zum Artikel: „Haftungsfrage nach Crash bei Tempo 180”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

Tilman Klumbach - Gängige höchstrichterliche Rechtsprechung seit vielen Jahren. mehr ...

WERBUNG
Sie sind gefragt!
Bild: Pixabay, CC0

In Gewerbeversicherungen kennen Sie sich als Vermittler aus? Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben. Wie? Mit einer Leser-Umfrage, die sie über diesen Link erreichen.

Die Umfrage ist kurz, und Sie und Ihre Antworten bleiben anonym.

Im nächsten VersicherungsJournal Extrablatt (23. Oktober) dreht sich alles um Gewerbeversicherungen. Dort finden Sie die Ergebnisse dieser Umfrage.

WERBUNG
Von welchen Gesellschaften wollen die Vertreter weg?

Wie steht es um die Wechselbereitschaft in der Versicherungswirtschaft?

Neue Erkenntnisse der Studie „Betriebswirtschaftliche Struk- turen des Versicherungsver- triebs – BVK-Strukturanalyse 2016/2017“ erfahren Sie hier.

WERBUNG
weitere Leserbriefe
16.3.2017 – Knut Kahnt zum Artikel „Haftungsfrage nach Crash bei Tempo 180” mehr ...
WERBUNG