5.10.2012 – Nicht allein die Niedrigzinsphase und die Euro-Krise verursachen den Vertrauensverlust. Die Presse und die Politik leisten ihren Hauptanteil an der schlechten Vorsorgementalität. Wo ist die soziale Verantwortung dieser Machtträger?
Statt die Altersvorsorge laufend schlecht zu reden und durch sinnlose Gesetze weiter unattraktiv zu machen, sollen Presse und Politik mit dem Gegenteil dazu beitragen, dass die versicherungsförmige Altersvorsorge als eine der attraktivsten Vorsorgeformen auch wirklich wieder attraktiv wird.
Politik und Presse müssten daran interessiert sein, dass die heutige Erwerbsgeneration später nicht zum Sozialfall wird. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Rücksichtslosigkeit aus Eigeninteresse. Die privaten Vorsorgesysteme will man als Konkurrenz zu den staatlichen, die bereits heute schon am Ende sind, wohl mit aller medialen und staatlichen Gewalt ausbluten lassen.
Zu guter Letzt trägt auch die Branche mit halbherzigen Kampagnen, schlechter Werbung und wenig Gegenwehr dazu bei, dass Lebensversicherungen mittlerweile unverdientermaßen keinen guten Ruf und kein Vertrauen mehr genießen.
Marcello Straface
zum Artikel: „Drastischer Einbruch der Vorsorgebereitschaft”.
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